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Zugewinnausgleich-Vermögenswerte beiseite schaffen Kindersparbuch

18. November 2022 15:55 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


18:11

Ehemann verfügt über hohe Vermögenswerte und über ein deutlich höheres Endvermögen als die Ehefrau im sechstelligem Bereich und müsste deshalb wie üblich sein Zugewinn teilen.
Nun kommt der Ehemann, wenige Tage nachdem die Ehefrau die Scheidungspapiere erhalten hat, plötzlich auf die Idee, ein Sparbuch/Sparkonto für die Kinder zu eröffnen, obwohl dies die letzten 9 Jahre nicht geschehen war.

Frage: Könnte hier nun der Ehemann, versuchen in diesem Sinne sein Vermögen, beiseite zu schaffen?
Also beispielsweise, indem er sein Vermögen auf das Sparbuch der Kinder überweist? Denn wie bekannt ist, dürfen ja auch Eltern nicht ohne weiteres das Geld dann wieder vom Sparbuch nehmen bzw. ausgeben.
Wäre damit das Vermögen, welches überwiesen wurde, automatisch, das Vermögen der Kinder?
Hätte Ehefrau, dann keinen Anspruch mehr auf den Zugewinn?
Ehemann muss soweit allgemeinen bekannt ist, nachweisen, wenn er sagt, dass er kein Vermögen mehr besitze, wohin sein Vermögen verschwunden ist-in diesem Falle auf das Sparbuch der Kinder.

Kann Ehefrau, dennoch den Zugewinn vom Ehemann geltend machen?
Gäbe es in diesem Fall noch unterschiede zwischen einem Sparbuch oder einem Sparkonto, bezüglich der Frage?

Vermutung liegt Nahe, dass der Ehemann diesen Schritt machen würde, um den Zugewinn der Ehefrau zu vereiteln, in dem er dann sagt, dass das Vermögen nun das Vermögen der Kinder ist.

Vielen Dank vorab.

18. November 2022 | 16:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben.

Bei einer Schenkung an die Kinder könnte eine illoyale Verfügung vorliegen wenn es sich nicht um eine Anstandsschenkung handelt. Der Ehemann müsste sich dann so stellen als sei das Vermögen noch bei ihm vorhanden.
Im vorliegenden Fall kommen wir in der Prüfung aber nicht so weit. Stichtag für die Ermittlung des Endvermögens ist die Zustellung des Scheidungsantrages. Nach Ihrer Schilderung ist diese bereits erfolgt. Von jetzt an erfolgende Vermögensverfügungen sind für die Ermittlung des Endvermögens daher belanglos.

Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 18. November 2022 | 17:03

Vielen Dank schonmal für die Antwort. Wenn Ich Sie nun also richtig verstehe, wäre der Ehemann dennoch verpflichtet den Zugwinn der am Stichtag ermittelt wurde, in exakter Höhe zu teilen, auch wenn er nach dem Stichtag, dies auf ein Sparbuch überwiesen hätte.
Beispielrechnung:
Am Stichtag hat er einen Zugewinn von 100.000 Euro mehr als die Ehefrau. Im Normalfall müsste er nun, der Ehefrau 50.000 Euro zukommen lassen.

Wenn er nun die 100.000 Euro nach dem Stichtag auf ein Sparbuch der Kinder überweist, also selbst nicht mehr im Besitz davon ist, ändert das nicht daran, dass er aufgrund des Zugewinns der am Stichtag berechnet wurde, ihr nun 50.000 Euro zukommen lassen muss? Ist das korrekt?
Ich hoffe ich habe Sie richtig verstanden.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18. November 2022 | 18:11

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben das sehr richtig verstanden.

Voraussetzung ist natürlich, dass keine Pflicht zur Zahlung bestand (die dürfte bei Zahlungen auf die Sparbücher der Kinder nie gegeben sein).

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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