Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zugewinnausgleich Trennungsjahr / Ansprüche Nachehelicher Unterhalt

01.09.2015 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


22:37

Guten Abend allerseits,

ich habe im Januar 2015 eine Aussergerichtliche Vereinbarung mit meiner Noch Ehefrau getroffen. Diese beinhaltet eine großzügige Auszahlung des Zugewinnausgleichs, sowie Unterhaltsvorschuss bis 01/2015. Den Unterhalt habe ich nach 5 Monaten auf die Hälfte in beidseitigem Einverständnis reduziert für die nächsten 7 Monate, da ich aus gesundheitlichen Gründen bis 01/2015 auf Teilzeit gegangen bin. Am 31.01.2016 wäre die offizielle Scheidung. Wie gesagt Unterhalt ist bis dahin schon abgegolten. Auch für den Nachehelichen Unterhalt gibt es eine Vereinbarung, der keine Erhöhung, trotz Vollzeit meinerseits vorsieht, da beide Ehegatten wieder ihre alte Steuerklasse bekommen, gleicht dies das Einkommen meiner Frau wieder aus. Das ich die Zugewinnvereinbarung noch Notariell beglaubigen lassen sollte ist mir bewusst, da ich vermutlich schon zuviel bezahlt habe um mir einen Teuren Anwalt zu sparen, denke ich kann sie da nichts mehr geltend machen. Sämtliche Ansparungen im Trennungsjahr meinerseits, sind schon verplant für gemeinsame Finanzamtschulden usw. Meine Noch Ehefrau hatte nie Guthaben angespart, da ich der Topverdiener bin oder war. Ausserdem habe ich die Auszahlung für höhere 4stellige Versicherungsleistungen auf 1 Monat nach der Scheidung verschoben, dies sagte mir ein Anwalt sei Legal. Das einzige was meine Noch Ehefrau jetzt noch machen könnte, wäre den Trennungsunterhalt und Nachehelichen Unterhalt nachberechnen zu lassen und ggf. Nachzufordern. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Ich möchte mir in den nächsten zwei Wochen einen höheren Fünfstelligen Kredit für einen teuren Sportwagen holen, die Monatliche Rate beträgt 350€ auf 8 Jahre. Kann dieser neue Kredit während des noch laufenden Trennungsjahres auf etwaige Nachforderungen bei Unterhaltsansprüchen angerechnet werden oder nicht? Vielen Dank für eine Kompetente Antwort im vorraus. Mit freundlichen Grüßen Sascha Baur

01.09.2015 | 22:21

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich kann man einen Kredit für einen Fahrzeugkauf auch vom Einkommen abziehen und damit dem Unterhalt entgegensetzen.

Es muss sich aber um einen notwendigen Fahrzeugkauf handeln.

Beim Erwerb eine Sportwagen sieht die Rechtsprechung die Notwendigkeit nicht.

Aber im Einzelfall kann dies natürlich anders bewertet werden.

Es kommt letztlich darauf an, wozu Sie dieses Fahrzeug benötigen.

Handelt es sich um einen "Spaßkauf" dann rechnen Sie die monatliche Tilgung nicht mit beim Unterhalt an, sondern verbuchen dies als zusätzliche, nicht ansetzbare Ausgabe.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 01.09.2015 | 22:26

Vielen Dank Herr Schwerin für ihre kompetente Antwort.

Sicher ist der Wagen zum Teil ein Spasskauf, zum anderen wird er aber auch für Geschäftliche Zwecke verwendet. Es handelt sich hierbei um ein Nebengewerbe im Vertrieb mit 17500€ Umsatz im Jahr. Würde dies evtl. berücksichtigt werden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.09.2015 | 22:37

Natürlich dürfen Sie ein Fahrzeug haben, gerade auch für berufliche Zwecke.

Dann sollte es aber vielleicht nicht direkt ein Sportwagen ...

Es kommt hier im Einzelfall aber durchaus auch darauf an, was es konkret für ein Fahrzeug ist und ob dies tatsächlich überwiegend für berufliche Zwecke genutzt wird.

ANTWORT VON

(944)

Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Zivilrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90223 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Eine sehr sehr schnelle (<2h) und ausführliche sowie passende Antwort. Super Service vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Sehr freundlich und hilfreich. Würde ich bei einem nächsten Fall, gern wieder Fragen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell und kompetent. Danke ...
FRAGESTELLER