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Zugewinnausgleich- Grundschuld


09.10.2006 15:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Meine Frau und ich besitzen ein Wohnhaus im Wert von 100000 €
jeweils zur Häfte. Im Grundbuch ist eine Grundschuld für eine Hypothek über 60000 € auch jeweils zur Hälfte eingetragen.

Mein Zugewinn ist negativ, also 0 €, meine Frau hatte kein Anfangsvermögen als Zugewinn nur das Wohnhaus.

Frage: wird die eingetragene Grundschuld beim Zugewinnausgleich berücksichtigt, obwohl die Hypothek schon getilgt ist?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Unter Berücksichtigung der von Ihnen gemachten Angaben kann ich die Frage wie folgt beantworten.

Ich gehe davon aus, dass in Ihrem Falle eine Grundschuld zur Sicherung eines Darlehens eingetragen wurde. Nach Tilgung dieses Darlehens wird die Grundschuld zu einer Eigentümergrundschuld und steht damit Ihnen und Ihrer Ehefrau zu. D.h., dass Sie einen Anspruch auf Berichtigung des Grundbuches (beziehungsweise Herausgabe des Grundschuldbriefes) haben.

Die Grundschuld wirkt sich somit nicht mindernd auf den Zugewinn Ihrer Ehefrau aus.

Solange die Grundschuld noch besteht gleicht sie den damit verbundenen Verlust des Verkehrswertes Ihres Hauses aus, da sie Ihnen als Eigentümergrundschuld zusteht. Im Falle einet Löschung wäre dann der Wert des Hauses selbst anzusetzen. Letzten Endes verhält sich die Grundschuld in Ihrem Falle also neutral.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.
Für eine genaue Prüfung der Rechtslage empfehle ich Ihnen jedoch die Beauftragung eines Rechtsanwaltes

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Grema
Rechtsanwalt
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