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Zugewinnausgleich, gemeinsame Immobilie


| 06.11.2006 00:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Wenn mein Ex-Mann und ich jetzt einen Zugewinnausgleich durchführen, sind damit auch Investitionen bis heute in die gemeinsame Immobilie ausgeglichen oder muss das extra vertraglich formuliert werden?

Was ist bei einem Verkauf der je zu 1/2 gemeinsamen Immobilie in einigen Jahren. Wird der Erlös durch zwei geteilt oder können dann Ausgleichszahlungen für Investitionen (Gartenzaun etc. ) oder Gartenarbeit, Grundbesitzabgaben, Malerarbeiten etc. vorgerechnet und abgezogen werden?

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sie müssten für den Zugewinnausgleich im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben oder in einem Ehevertrag ähnliches geregelt haben.
Wurde bei Eingehung der Ehe nichts vereinbart gilt automatisch der gesetzl. Güterstand der Zugewinngemeinschaft.
Im Falle der Zugewinngemeinschaft besteht bei Beendigung der Ehe u. U. Anspruch auf Zugewinnausgleich. Übersteigt der Zugewinn des einen Ehegatten den Zugewinn des anderen, so ist die Hälfte des Überschusses ausgleichspflichtig.
Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten sein Anfangsvermögen übersteigt. Der allgemeine Hausrat unterliegt nicht dem Zugewinnausgleich.

Das Anfangsvermögen ist das einem Ehegatten nach Abzug der Verbindlichkeiten beim Eintritt des Güterstands gehörende Vermögen. Hierzu zählen alle rechtlich geschützten Positionen von messbarem wirtschaftlichem Wert.
Hiermit ist auch nur der Zugewinn ausgeglichen. Evt. Ansprüche aufgrund von Aufwendungen zugunsten des anderen die nicht auf der ehelichen Gemeinschaft beruhen können natürlich aufgerechnet werden wenn eine Aufrechnung nicht von Vorne hinein ausgeschlossen wurde (etwa bei einer Schenkung).
Wenn das Haus verkauft wird hat ein jeder Anspruch auf eine den seinem Anteil entsprechende Quote des Erlöses.
Auch hier können Aufwendungen verrechnet werden wenn diese nicht auf der ehelichen Gemeinschaft beruhen und eine Aufrechnung nicht von Vorne hinein ausgeschlossen wurde (etwa bei einer Schenkung).

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
Bewertung des Fragestellers 21.07.2012 | 20:56


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