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Zugewinn bei einer Eigentumswohnung


28.01.2006 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mit wieviel % pro Jahr und wie wird ein Kaufkraftschwund bei einer Eigentumswohnung berechnet, wenn z.B. die Wohnung zum Zeitpunkt der Eheschließung vor 9 Jahren 200.000,- € abzüglich 100.000,- € Darlehensschulden wert war. Wird da der Kaufkraftschwund von den 200.000,- € oder den 100.000,- € berechnet und dem Anfangsvermögen zugeschlagen?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Die Berechnung des Kaufkraftschwundes im Rahmen des Zugewinnausgleichs erfolgt nach ständiger Rechtsprechung durch Hochrechnung des Anfangsvermögens insgesamt, also unter Berücksichtigung von Schulden (BGH NJW 1984, 434; OLG Hamm FammRZ 1984, 275) – in Ihrem Beispiel müsste also der Betrag von € 100.000 „indexiert“ werden.

Der Einsatzbetrag für das Anfangesvermögen wird ermittelt nach der Formel
„Wert des Anfangsvermögens zu Beginn des Güterstandes
multipliziert mit dem
Lebenshaltungsindex zur Zeit der Beendigung des Güterstandes
geteilt durch den
Lebenshaltungsindex zu Beginn des Güterstandes“
(ständige Rechtsprechung, vgl. BGH BJW 1974, 137).

Seit 2003 wird nur noch der Preisindex für Deutschland insgesamt verwendet.

Es ergibt sich somit in Ihrem Fall anhand der Tabellen des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage des Basisjahres 2000 folgende Berechnung:

€ 100.000
x
108,3 (Index 2005 Jahresdurchschnitt)
:
95,3 (Index 1996 Jahresdurchschnitt)
=
€ 113.541,13.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Auskunft Klarheit verschafft hat.

Für Verständnisfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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