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Zugewinn-Berechnung bei einem finanzierten Mehrfamilienhaus

04.05.2017 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Zur Berechnung des Zugewinns bei der Tilgung von Schulden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie um Beratung zu folgender Fragestellung bitten.

Im Jahr 2010 erwarb ich ein Mehrfamilienhaus für 360.000€.
Zuzüglich Nebenkosten nahm ich zur Finanzierung ein Darlehen in Höhe von 390.000€ auf.
Ich bin alleiniger Eigentümer, nur ich bin im Grundbuch eingetragen.
Das Haus erzielt Kalt-Mieteinnahmen in Höhe von etwa 24.000€ pro Jahr.
Aktuell beläuft sich der Kredit auf etwa 340.000€.

Ich beabsichtige nun zu heiraten und stimme grundsätzlich auch der regulären Zugewinngemeinschaft zu.
Das Mehrfamilienhaus bzw. die Mieteinnahmen stellen einen wesentlichen Teil meiner Altersvorsorge da die ich im Fall einer Scheidung nicht teilen möchte.

Was geschieht wenn die Ehe in 5, 10 oder 20 Jahren geschieden werden sollte mit dem Mehrfamilienhaus und dem sich im Zeitverlauf verringernden Darlehen?
Wird im Falle einer Scheidung auch der in der Zwischenzeit getilgte Darlehnsanteil als Zugewinn gewertet?
Zur Tilgung werden fortlaufend die Mieteinnahmen genutzt die das Haus generiert, ein Zuschuss an Eigenkapital war bisher nicht nötig.

Ist in diesem Fall ein Ehevertrag sinnvoll?
Wenn ja, was sollte darin enthalten sein?

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Soweit Sie während der Ehe den Kredit tilgen, erfolgt ein Wertzuwachs Ihres Vermögens, der im Zugewinnausgleich zu teilen wäre.

Wenn das verhindert werden soll, kann ein Ehevertrag geschlossen werden. Die möglichen Regelungen sind vielfältig, außer einer Gütertrennung kann auch vereinbart werden, dass die Immobilie aus der Zugewinnberechnung herausgenommen wird (modifizierter Zugewinn).

Über die Einzelheiten der Gestaltung berät Sie der Notar, bei dem Sie den Ehevertrag beurkunden lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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