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Zugewinn Auszahlung


| 14.12.2009 14:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Wir haben vor unserer Ehe ein Haus (Ferienhaus) gekauft. Beide stehen mit 50% ideelle Hälfte im Grundbuch. Finanziert wurde das Haus mit 30% (ca. 15.000€) von meiner Frau und 70% (ca. 35.000€) von mir(Ehemann). Ich selbst habe einen Kredit (44.000€) aufgenommen und diesen mit meinem Erbte meiner Mutter abgelöst. (ca. 50.000 €).
Das Haus hat inzwischen einen Wert von ca. 200-210.000€.
Inzwischen waren wir 5 Jahre verheiratet und sind seit Februar 2009 geschieden. Das Haus ist noch unser gemeinsames Eigentum.
Unterhaltung des Hauses (Instandsetzung, Renovierung, Wasser, Strom, etc.) bezahle ich. Meine Ex Frau weigert sich, sich hälftig an den Kosten zu beteiligen, obwohl sie das Haus weiter nutzt.
Was kann ich machen, damit ich mein Geld erhalte?
Was kann ich machen um meinen Zugewinnsanteil von ca. 55.000 Euro zu erhalten? Dieser berechnet sich aus dem (angenommenen) Verkaufspreis und dem Anfangs -und Endvermögen.


-- Einsatz geändert am 15.12.2009 08:47:51

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


Frage 1: Was kann ich machen, damit ich mein Geld erhalte?

Wenn Sie nicht mehr in dem Haus wohnen, Ihre Ex-Frau aber schon besteh ein Anspruch auf Nutzungsersatz. Es kann auch eine Mieter vereinbart werden.

Jedenfalls hat die Frau die tatsächlich anfallenden Betriebs- und Nebenkosten zu zahlen. Auch für die Instandsetzung und Renovierung muss die Frau mit aufkommen.

Soweit hier noch Miteigentum besteht, müssen beide Eigentümer die Hälfte der laufenden Kosten tragen. Hier kann aber auch eine anderslautende Vereinbarung getroffen werden.

Etwas anderes gilt nur für die Verbrauchskosten wie Strom und Wasser. Soweit dies nur bedingt durch die Frau anfällt, müssen Sie diese Kosten nicht tragen.

In erster Linie sollte versucht werden, eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Die Frau sollte angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert werden.

Ist dies nicht möglich sollte ein Rechtsanwalt beauftragt werden, die Forderungen gegen die Frau einzufordern. Notfalls kann die Forderung auch gerichtlich geltend gemacht werden.

Soweit hier die Frau das Haus, welches wohl als Ferienhaus dienen sollte, bewohnt, kann ggf. auch ein Schadensersatzanspruch angedacht werden, soweit es sich um ein Ferienhaus handelt, welches nicht eigenen Zwecken dient, sondern vermietet wird und daher derzeit keine Mieteinnahmen zu verzeichnen sind.


Frage 2: Was kann ich machen um meinen Zugewinnanteil von ca. 55.000 Euro zu erhalten?

Während der Ehe haben in der Regel beide Eheleute oder zumindest einer von ihnen Vermögen hinzugewonnen. Aus diesem Grund ist im Zusammenhang mit der Scheidung regelmäßig ein Vermögensausgleich durchzuführen. Dieser Zugewinnausgleich muss zunächst einmal von den Eheleuten selbst untereinander durchgeführt werden.

Das Familiengericht kümmert sich nicht darum, solange nicht einer der Eheleute einen entsprechenden Antrag beim Gericht stellt. In den allermeisten Scheidungsprozessen wird der Zugewinnausgleich deshalb überhaupt nicht mitgeregelt. Es ist auch sehr zu empfehlen, den Zugewinnausgleich nicht in das Scheidungsverfahren hineinzuziehen, sondern außergerichtlich untereinander zu regeln. Denn anderenfalls können die Gerichts- und Anwaltskosten ganz beträchtlich steigen.

Sie sollten sich also zunächst versuchen, einvernehmlich mit der Ex-Frau zu einigen. Schlägt dies fehl, sollte ein Rechtsanwalt beauftragt werden.

Notfalls muss der Anspruch gerichtlich geklärt werden.
Bewertung des Fragestellers 17.12.2009 | 07:56


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