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Zu teuer ist eineTestamentgestaltung?


| 30.10.2005 02:12 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Anwalt beauftragt mir eine Testamentgestaltung
zu erarbeiten.
Normales Testament mit einem Haupterben und einem Plichtteilserben über ein Reihenhaus Baujahr 1966.
Bin Privatperson mit 2 Kinder und habe ein Normales Einfamielien-Reihenhaus in gutem Zustand.
Hatte nur eine Sitzung von ca.30 Minuten beim Anwalt!
Bekam auch dieses Testanentgestaltung zugesand gleich mit einer
Rechnung über €.3500.-inkl.Mwst.

Ist ein solch hoher Preis für ein Testament Angemessen?
Wohin kann ich mich wenden um den Rechnungspreis zu mindern?

Besten Dank im voraus.

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Betreff: >Zu teuer ist eineTestamentgestaltung?

Nachricht: Sehr geehrte(r) Frau/Herr Fragesteller(in), wenn Sie mit Ihrem Rechtsanwalt keine spezielle Gebühren-vereinbarung getroffen haben, wird dieser wohl nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) abgerechnet haben. Obwohl Sie als Privatperson Verbraucher sind, kommt in Ihrem Fall die Beschränkung der sonst üblichen Erstberatungsgebühr auf 190 € nicht in Betracht. Denn Ihr Anwalt kann im vorliegenden Fall nicht nur eine Beratungsgebühr ansetzen, sondern wegen der Mitwirkung bei der Testamentsgestaltung die sog. Geschäftsgebühr berechnen. Hierfür ist nach Nr. 2400 des Vergütungsverzeichnisses (VV) im Anhang des RVG ein Gebührenrahmen zwischen einer 0,5fachen und einer 2,5fachen Gebühr vorgegeben, wobei die Regelgebühr bei 1,3, die sogenannte Mittelgebühr bei 1,5 liegt. Die Bestimmung des konkreten Gebührensatzes im Einzelfall steht grundsätzlich im Ermessen des Anwalts. Wenn dieser von der Regelgebühr nach oben abweichen will, muss er dieses jedoch besonders begründen. Gemäß § 14 RVG können Kriterien, wie Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, Bedeutung der Angelegenheit und Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers eine Gebührensatzerhöhung rechtfertigen. Die Höhe der Gebühren in Ihrem konkreten Fall hängt nun vom Gegenstandswert der Immobilie ab, über die Sie testamentarisch verfügen wollen. Da dieser Wert mir nicht bekannt ist, kann hier keine verbindliche Aussage getroffen werden. Beispielhaft angemerkt sei jedoch, dass sich der Betrag (3.500 € incl. MwSt.), welchen Ihnen Ihr Anwalt in Rechnung gestellt hat, unter Berücksichtigung eines Gebührensatzes von 1,5 dann als angemessen erweisen würde, wenn Ihre Immobilie einen Wert von 260.000 € hätte. Für eine konkrete Überprüfung der Richtigkeit der Anwalts-gebühren sollten Sie sich an die Rechtsanwaltskammer wenden, bei der Ihr Rechtsanwalt zugelassen ist. Ich hoffe, dass ich Ihnen habe weiterhelfen können. Mit freundlichen Grüßen Anton Fischer Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.10.2005 | 15:03

Vielen Dank für Ihre Bantwortung.

Denoch hätte ich von meinem Anwalt erwartet,dass er mich vorweg
(im Vorfeld)über so hohe Kosten informiert hätte.
Oder in einem Aushang diese Kosten einsehbar sind.

Bin ja nur ein kleiner Mann mit einer Rente von unter €.1000.-
Monatlich.

Nochmals vielen Dank und einen schönen Tag.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.10.2005 | 01:10

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Ihr Standpunkt ist durchaus nachvollziehbar.
Sie können ruhig auch noch im Nachhinein Ihren Anwalt auf die Höhe der Rechnung ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Fischer



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