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Zu schnell in Österreich - Strafe Deutschland?


30.04.2007 09:07 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich war Mitte Februar in Österreich unterwegs.
ANfang der Woche habe ich eine Lenkererhebung aus Österreich bekommen. Von einem bekannten weiß ich dass Das in Österreich zwangsläufig einen Führerscheinentzug bedeutet, da in Österreich bei geringen Vergehen nur ein Bußgeldbescheid ohne Lenkererhebung zugesendet wird. Ich weiß noch dass ich zu dem Zeitpunkt statt der in Österreich erlaubten 130 km/h ca. 170 km/h schnell unterwegs war. In Österreich wird jedoch das fahrzeug von hinten geblitzt, das heißt ich kann auf dem Foto nicht identifiziert werden, was nach deutschem Recht doch eigentlich bedeutet dass das Verfahren eingestellt werden müsste oder?
Sollte ich die Strafe doch bekommen, womit habe ich zu rechnen: Führerscheinentzug in Deutschland und/oder fahrverbot in Österreich?
Danke für eine schnelle Antwort!
MFG Sleepwalkin

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie werden bei einer rechtskräftigen Entscheidung mit einem 14-tägigen Fahrverbot zu rechnen haben, dass allerdings auf Österreich beschränkt ist. Dieses Fahrverbot gilt in der BRD dann nicht; Punkte in Flensburg werden nicht erhoben.

Allerdings ist es nicht ZWINGEND, dass das Verfahren eingestellt wird, wenn Sie nicht identifitierbar sind. Dieses hängt nun wesentlich von Ihrer Einlassung ab.

Hier sollten Sie, wenn der österreichische Bescheid kommt, sofort einen Rechtsanwalt beauftragen, da auch hier die 14-tägige Einspruchsfrist vor den Verwaltungsbehörden gilt.

Erst nach erhaltener Akteneinschicht, die letztlich unumgänglich ist, kann dann abschleißend dazu Stellung genommen werden.

Viele Behörden neigen aber in der Tat dazu, das Verfahren einzustellen. Hier gilt jedoch die Besonderheitz, dass das Verfahren in Österreich auch nach Einspruch bei den Verwaltungsbehörden bleibt und dort ggfs. dann trotzdem die Buße verhängt wird.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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