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Zu schnell gefahren - was tun?

16.09.2013 14:55 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


22:51

Zusammenfassung: kein "Verhandeln" von Punkten
Messverfahren
Akteneinsicht
Punkteabbau vor Rechtskraft

Geschwindigkeitüberschreitung auserorts(autobahn) um 34 km/h
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 100
Nach Tolleranzabzug 134
Berücksichtigte Tolleranz 5 km/h

(auf dem Bild kann man mich erkennen)

Mir geht es hauptsächlich darum das ich keine Punkte bekomme.
Wie sollte ich mich verhalten?
16.09.2013 | 16:18

Antwort

von


(98)
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20148 Hamburg
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte. Bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Eine Beratung innerhalb dieses Forums stellt nur eine erste rechtliche Orientierung dar und kann den Gang zu einem Rechtsanwalt vor Ort im Zweifel nicht ersetzen.

Nach Ihrer Schilderung droht für die Tat nach Nr. 11.3.6 des Bußgeldkataloges eine Regelbusse von 120 €, kein Fahrverbot, aber der Eintrag von 3 Punkten. Ihre Frage ging dahin, wie Sie den Punkteeintrag im Flensburger Verkehrsregister vermeiden können.

Die Punkte sind (im Gegensatz zu einem Fahrverbot beim Ersttäter) nicht „verhandelbar". Wenn Sie wegen der Tat also verurteilt werden sollten, ist der Punkteeintrag zwingend.
Somit haben Sie nur die Möglichkeit, dass es gar nicht erst zu einer Verurteilung kommt. So, wenn Ihnen die Tat nicht nachgewiesen werden kann, die Messung nicht verwertbar sein sollte, oder eine Verfolgung der Tat gegen Sie wegen Verjährung nicht mehr möglich ist. Sämtliche dieser Möglichkeiten können Sie nur mittels Verteidigung durch einen Anwalt prüfen lassen, vor allem, was das Meßverfahren betrifft (stationäre Messung, Messung durch Hinterherfahren, Eichung des Messgerätes etc.). Denn nur ein Rechtsanwalt kann für Sie Akteneinsicht beantragen und anhand der Akte dann mit Ihnen die weitere Vorgehensweise erörtern. Eventuell kann es auch Sinn machen, vor Rechtskraft dieser Entscheidung noch Punkte abzubauen, wenn die Anzahl der Punkte „Ihr Problem" sein sollte.

Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung und basiert auf den Angaben aus Ihrer Frage. Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gern für Ergänzungen sowie gegebenenfalls für die weitere Interessenwahrnehmung im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Hierzu meine Kontaktdaten:
Telefon 040-41125570
Fax 040-411255717
dannheisser@rae-dpc.de
www.dieinternationalen.de
www.rae-dpc.de

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Mit freundlichen Grüssen



gez. RA Dannheisser


Kai-Uwe Dannheisser
Rechtsanwalt

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Rückfrage vom Fragesteller 16.09.2013 | 17:28

was passiert denn wenn ich jetzt einfach behaupte das ich nicht so schnell gefahren bin? .... weil ich konnte mich wirklich nicht erinnern geblitzt worden zu sein?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.09.2013 | 22:51

Zu Ihrer Nachfrage:

Es muss Ihnen natürlich erst einmal nachgewiesen werden, dass Sie zu schnell gefahren sind. Sie können das selbstverständlich bestreiten und gegen den (kommenden) Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. Dann kommt es zur Hauptverhandlung vor dem Verkehrsrichter und der kann Sie nur verurteilen, wenn der davon überzeugt ist, dass die Messung ordnungsgemäß abgelaufen ist. Sollte es sich allerdings um ein sogenanntes "standartisiertes Meßverfahren" handeln, so wird der Verkehrsrichter nur auf Anträge Ihrer Verteidigung hin, das Verfahren einer genaueren Prüfung unterziehen.

MfG

RA Dannheisser

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