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Zu lang zurück liegendes Inkassoschreiben

07.12.2018 15:54 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich habe einen Brief von einem Inkassounternehmen an meine alte Meldeadresse geschickt bekommen, bei der ich seit ca. zwei Jahren nicht mehr gemeldet bin.
Mir wird unterstellt, dass ich vor ungefähr vier Jahren ohne Ticket mit der MVG unterwegs war.
Mir werden sehr viele Mahkosten angerechnet, obwohl ich nie eine Mahnung erhalten habe.
Ich kann mich nicht daran erinnern schwarz gefahren zu sein, es ist absolut nicht mehr nachvollziehbar für mich, da es schon so lange her ist.

1. Kann so etwas verjähren ?
2. Wie kann ich für Mahnkosten berechnet werden, wenn ich nie Mahnungen bekommen habe ?
3. Wie kann ich beweisen, dass ich das warscheinlich nicht mal war ?
4. Wenn sie nicht mal meine neue Meldeadresse haben, muss ich dann überhaupt auf so etwas eingehen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Kann so etwas verjähren ?

Ja, in der Regel gemäß §§ 195 , 199 BGB nach 3 Jahren.

Wenn es vor ungefähr 4 Jahren gewesen sein soll, wäre es jetzt auch schon verjährt.

2. Wie kann ich für Mahnkosten berechnet werden, wenn ich nie Mahnungen bekommen habe ?

Es kommt darauf an, wie die Hauptforderung entstanden sein soll. Mahnungen sind nicht zwingend erforderlich für Verzug.

3. Wie kann ich beweisen, dass ich das warscheinlich nicht mal war ?

Lassen Sie sich die Rechnung vorlegen und nachweisen, wie die Forderung entstanden sein soll.

4. Wenn sie nicht mal meine neue Meldeadresse haben, muss ich dann überhaupt auf so etwas eingehen ?

Ja, Sie sollten schon antworten und erstmal die entsprechenden Nachweise verlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2018 | 16:39

Vielen Dank für Ihre Umfangreichen Antworten.

Das heißt ich kann darauf bestehen, dass dies fallen gelassen wird, da es jetzt verjährt ist ?
Oder gibt es gewisse Schlupfwege über die ich Bescheid wissen sollte ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.12.2018 | 20:48

Antworten Sie der Gegenseite und berufen sich deutlich auf die Verjährung.

Sie können aber auch gern die Gegenseite anschreiben und die Rechnungen usw. anfordern, damit wir das nochmal genau abprüfen kann.

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