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Zu hohe Rechnung vom Steuerberater

07.09.2019 21:16 |
Preis: 30,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo, ich war im Januar 2019 bei einem Steuerberater zum Beratungsgespräch da ich ein Kosmetikstudio eröffnet habe im Februar 2019. Eine Beratung fand nicht wirklich statt. Da ich 2018 schon neben meiner Arbeitslosigkeit etwas als Kosmetikerin gearbeitet habe, sollte ich mein GuV da lassen, sie wollten mal drüber schauen und die Steuererklärung für 2018 machen. 4 Monate später hatte ich immer noch keine Steuererklärung. Ich habe dort angerufen und gesagt das ich sie selbst mache. Plötzlich hatte ich 2 Tage später meine Steuererklärung und auch Formulare die ich unterschreiben sollte, wie Mandantenvollmacht etc. Das habe ich nicht getan. Heute bekomme ich eine Rechnung von 584€ die der Steuerberater von mir möchte. Das erscheint mir sehr hoch. Mein Umsatz 2018 beläuft sich auf 3139€. Es wurde laut Rechnung aber ein Gegenstandswert von 12500€ zugrunde gelegt. Ebenso noch mal die Umsatzsteuer und Gewerbesteuer mit jeweils 8000€ plus die Kontierung der Belege.
Wie kann das sein wenn ich nur 3139€ Umsatz gemacht habe? Ich bin gar nicht Umsatzsteuerpflichtig geschweige denn Gewerbesteuerpflichtig.
Die Rechnung beträgt ja knapp 16% von meinem Jahresumsatz. Desweiteren habe ich den Steuerberater ja informiert das ich meine Steuererklärung selbst mache. Ich habe keinen Vertrag mit ihm und er hat keine Vollmacht für irgendwas.
Kann ich dagegen was tun?

Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Sie haben nach Ihrer Darstellung den Auftrag erteilt, die Steuererklärung für 2018 anfertigen zu lassen.
Das ist geschehen.
Der Mindestwert für die Ermittlung des Überschusses (EÜR) ist nach § 25 Steuerberatergebührenverordnung 12.500.- €.
Insoweit erscheint die Rechnung korrekt.
Mit welchem Satz die einzelnen Tätigkeiten abgerechnet wurden, kann ich nicht beurteilen, dazu müsste ich die Rechnung selber sehen.
Wenn die Arbeit des Steuerberaters im Zeitpunkt Ihrer Kündigung bereits fertiggestellt war, kam Ihr Hinweis, die Erklärung selber machen zu wollen, zu spät.

Dass die Rechnung überhöht ist, erscheint auf den ersten Blick jedenfalls nicht unbedingt gegen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

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