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Zu hohe Gebühren, keine Antwort auf Kündigung

23.10.2008 02:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Hallo erstmal.
Also meine Freundin hatte sich im Sommer auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit wohl aus Versehen bei www.nimimit.de angemeldet. Sie sagte sie wäre irgendwie geschickt verlinkt worden ohne dass Sie mitgekriegt hat, dass man sich bei der Anmeldung damit einverstanden erklärt, dass man damit einen 2-Jahresvertrag abschließt zum Gesamtpreis von 240 EUR/2 Jahre.
Habe denen versucht es per Mail zu erklären, doch das hatte keinen Sinn. Ruck zuck hatte ich die Mahnungen im Briefkasten. Also bezahlte ich brav schon mal die erste Rechnung, also für das erste Jahr. Ich wollte da mal anrufen, aber siehe da, 1,99EUR/min, das habe ich dann doch gelassen.
Jetzt wollte ich das Ganze so schnell wie möglich kündigen, und habe per Email eine Kündigung mit einer Bitte um eine Kündigungsbestätigung verschickt. Keine Antwort. Danach noch zwei Erinnerungsmails gesendet, keinerlei Reaktion.

Meine Frage: Nun irgendwann wir dann die nächste Rechnung, für das zweite Jahr, ins Haus flattern, und ich frage mich ob ich diese dann überhaupt bezahlen soll, zumal ich schon eine ganze Weile versuche zu kündigen, aber keine Bestätigung von denen bekomme?
Also mir scheint dieses "Unternehmen" in vielen Hinsichten sehr suspekt, weiß jetzt aber wie gesagt nicht wie ich mich richtig verhalten soll. Zweite Rechnung bezahlen? Was ist mit der Kündigng?
Ich danke Ihnen schon mal im Voraus
MfG
Alezimm



23.10.2008 | 03:39

Antwort

von


(1133)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Ihre Freundin hat den Vertrag für zwei Jahre abgeschlossen, dementsprechend ist eine Kündigung vor Beginn des zweiten Jahres nicht möglich. Sie können aber zu Beginn des dritten Jahres kündigen. Wenn die Gegenseite die Kündigungsbestätigung verweigert, sollten Sie per Einschreiben oder besser per Zustellung durch Gerichtsvollzieher kündigen.

Die Website weist alle Anzeichen einer Abofalle auf. Ihre Freundin hätte das Abo gleich zu Beginn widerrufen bzw. die Anmeldung anfechten sollen. In Ihrem Fall besteht das Problem, daß Sie die Anmeldung durch die Bezahlung bestätigt haben. Ein Widerruf bzw. eine Anfechtung ist daher leider nicht mehr plausibel zu begründen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Rückfrage vom Fragesteller 23.10.2008 | 11:45

Sehr geehrter Herr Weber,

vielen Dank, jedoch sind mir einige Punkte noch unklar.

1. Verstehe ich das richtig, dass erst das 2. Jahr anfangen muss bis ich kündigen kann? ich wollte ja von vornhinein zum ende des 2. Jahres kündigen. Wenn ich doch erst warte bis das dritte Jahr angefangen hat, dann wir d ja der Vertrag noch 1 oder 2 Jahre laufen?!

2. Was passiert, wenn ich die Kündigung per Einschreiben verschicke und trotzdem keine Antwort bekomme, bzw. der Brief unzustellbar ist o.Ä.?

3. Wie mache ich eine Zustellung per Gerichtsvollzieher?

Vielen dank

MfG
Zimmermann

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.10.2008 | 21:14

Sehr geehrter Ratsuchender,

1.) Sie müssen nicht warten, Sie können sofort kündigen. Allerdings können Sie, wie Sie zutreffend erkannt haben, erst zum Ende des zweiten Jahres kündigen.

2.) Sie müssen den Zugang der Kündigung beweisen. Wenn Sie keine Antwort bekommen, wird der Beweis schwierig, da ein Einschreiben nur den Zugang des Briefes beweist, nicht aber den Inhalt.

3.) Eine Zustellung per Gerichtsvollzieher erfolgt, indem Sie das Schreiben an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle des Amtsgerichtes schicken, in dessen Bezirk die Gegenseite ihre Adresse hat.
In Ihrem Fall wäre es das Amtsgericht München, Gerichtsvollzieherverteilerstelle, Pacellistraße 5, 80333 München.
Bitte beachten Sie, daß bei der Zustellung durch Gerichtsvollzieher Gebühren in Höhe von € 20 bis € 30 fällig werden, die Sie zu tragen haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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