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Zu einem zukünftigen Termin kündigen

| 21.10.2017 14:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Mein Arbeitsvertrag sieht im Fall der Kündgung eine 6 monatige Kündigungsfrist vor. Wäre es rechts den Arbeitsvertrag mit meinem Arbeitgeber z.B. zum 31.12.2018 zu kündigen. D.h. meinem Arbeitgeber jetzt schriftlich mitzuteilen, dass ich das Arbeitsverhältnis zum 30.06.2018 aufkündigen möchte und dann am 31.12.2018 (6 Monate später) das Arbeitsverhältnis beendet ist.

Oder tritt im Falle einer ausgesprochenen Kündigung direkt die Kündigungsfrist an zu laufen, so dass zum Monatsende die Frist von 6 Monaten anfangen würde und damit das Arbeitsverhältnis am 30. April 2018 beendet wäre (unabhängig davon welches Datum in der Kündigung benannt wurde). Falls die Möglichkeit besteht eine Kündigung für einen zukünftigen Termin auszusprechen, hat der Arbeitgeber andere Möglichkeiten selber zu kündigen als die die sich aus dem Arbeitsrecht und Kündigungsschutz ergeben?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Vorhaben lässt sich schon realisieren, ob als reine Mitteilung, dass Sie nächstes Jahr mit der sechsmonatigen Kündigungsfrist kündigen oder aber schon jetzt kündigen, da ja die Kündigungsfrist nur einen Mindestzeitraum darstellt, damit beide Seiten eine gewisse Sicherheit haben, um sich auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses etc. einzustellen.

Zulässig wären nur beschränkende Vertragsklauseln, die etwa vorsehen, dass vor Antritt des Arbeitsverhältnisses nicht gekündigt werden kann, also wenn eine gewisse Zeit vor dem Antritt der Arbeitsvertrag bereits geschlossen worden war.

Sie selbst können und sollten in jeder Kündigung bestimmen, zu welchem Termin Sie austreten wollen. Das muss nicht der nächst mögliche Kündigungstermin sein, sondern kann auch der nächste oder übernächste sein.

Das haben Sie als Kündigender selbst in der Hand.

Ihr Arbeitgeber kann natürlich auch eher kündigen, wenn Sie zum Beispiel erst den übernächsten Kündigungstermin nehmen möchten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2017 | 18:05

Vielen Dank für die rasche und informative Beantwortung. Die einzige Rückfrage die ich noch hätte:

sollte der Arbeitgeber früher kündigen möchten (wie von ihnen beschrieben) - bleibt es grds. bei den gleichen Anforderungen an den Arbeitgeber die (frühere) Kündigung zu rechtfertigen (und grds. der Kündigungsschutz bestehen) - oder ändert die durch den Arbeitnehmer "terminierte" Kündigung die Sachlage hier.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2017 | 20:05

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Arbeitgeber früher kündigen sollte, dann bleibt es grds. bei den gleichen Anforderungen an den Arbeitgeber die (frühere) Kündigung zu rechtfertigen (und grds. der Kündigungsschutz bestehen, soweit die Wartezeit von sechs Monaten um ist und auch sonst wegen der Betriebsgröße der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz eingreift). Das haben Sie vollkommen zutreffend dargestellt.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.10.2017 | 18:06

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FRAGESTELLER 21.10.2017 5/5,0
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