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Zu Hoch gebaute Garage auf der Grenze


| 02.12.2016 17:26 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Guten Tag!
Unser neuer Nachbar hat vor ca. 2 Jahren auf seinem Grundstück das direkt neben dem unseren liegt ein Wohnhaus mit angeschlossener Garage erstellt.
Wir wohnen in Niedersachsen.
Die Garage hat eine Länge von 9 Metern und steht auf/an der Grundstücksgrenze, direkt vor unserem Wohnzimmerfenster.
Die Garage hat, gemessen von dem gewachsenen Boden eine Höhe von 3,30m.
Dieser Nachbar hat sein Haus/Garage/Auffahrt schon ein Stück weit höher gelegt als die umliegenden Grundstücke, und da alle Grundstücke nach hinten leicht abfallen hat er die Garage auf 3,30m höhe gebaut, um eine durchgehende Garagenhöhe zu erzielen.
Wir wurden von dem Nachbarn nicht über die Grenzbebauung Informiert.
Nun meine Fragen: Ist die Höhe der Garage anfechtbar, können wir Rückbau oder Schadensersatz verlangen und wie sehen die Erfolgsaussichten in diesem Fall aus?
Wie sind die Einspruchsfristen dafür?- Tritt eine Verjährung ein wenn kein Einspruch eingelegt wird?

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Sehr geehrter Fragensteller,

eine zivilrechtliche Verjährung des Anspruchs aus § 1004 BGB ( analog ) dürfte bei Erstellung des Bauwerks im Jahr 2014 Ende 2017 eintreten ( die Regelverjährung nach § 195 BGB beträgt 3 Jahre und beginnt ab dem Jahresende zu laufen, in dem einen die anspruchsbegründenden Tatsachen bekannt waren oder hätten bekannt sein müssen ).

Es würde sich m. E. vorrangig empfehlen, die örtliche Baubehörde einzuschalten.

Diese kann nämlich auch den rechtmäßigen Zustand wiederherstellen.

Die Erfolgsaussichten kann man realistisch erst nach Einsicht in den örtlichen Bebauungsplan beurteilen. Sie wirken hier aber wegen der enormen Höhe der Garage, die zumindest gegen § 5 Abs. 8 S. 2 Nr. 1 Landesbauordnung Niedersachen verstößt, recht hoch.

Falls ich Ihnen bei der Einschätzung der Rechtslage geholfen habe, freue ich mich über eine Bewertung mit 5,0 . Bei Rückfragen nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -
Bewertung des Fragestellers 04.12.2016 | 14:19


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