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Zu Hause pusten...


02.10.2005 11:05 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag. Ich bin vorgestern, am 30.09.05 von einer mir unbekannten Person angezeigt worden, an diesem besagten vormittag angetrunken mit meinem Auto gefahren zu sein. Die Person gab wohl auch eine Beschreibung meiner Kleidung an. Ich war zu Hause und zwei Beamten der Polizei klingelten bei mir und ich ließ sie ,nichts ahnend, eintreten.
Fakt ist ich hatte am abend vorher einiges getrunken und am morgen noch etwas. So musste ich einen Atemalkoholtest machen der 1.9 Promille anzeigte. Daraufhin nahmen die Beamten mit auf die Wache.
Ich gab dort zu Alkohol getrunken zu haben und am vormittag bei der Apotheke mit dem Auto gewesen zu sein.
Dann musste ich auf den Arzt warten der dann45 min. später kam, der nahm mir 2x Blut ab.
Ich habe seit 1989 den Führerschein und war noch nie in irgendeiner Weise auffällig. Meine Frage wäre jetzt: Was kann oder muss ich jetzt tun, brauche ich einen Anwalt? Wie lange verliere ich meine Fahrerlaubnis? Ab welchem Promillewert ist dieMPU unumgänglich?? Vielen Dank für eine Antwort auf meine Fragen.
02.10.2005 | 11:37

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Online-Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

1.
Es müsste jetzt umgehend Akteneinsicht genommen werden, denn nur dann kann objektiv die richtige Verteidigungsstrategie abgeschätzt werden. Akteneinsicht kann aber nur ein Verteidiger für Sie nehmen. Ohnehin kann auch nur ein Verteidiger abschätzen, inwieweit die Behörden den Alkoholgehalt in Ihrem Blut zutreffend und vorwerfbar ermittelt haben, da insoweit komplizierte Rückrechnungen zu Ihren Gunsten möglich sind.

In dem Zusammenhang sollten Ihnen aber klar sein, dass es hier nicht nur um Ihren Führerschein geht, sondern dass auch wegen § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) – das ist eine Straftat – ermittelt werden wird. Bei einer Straftat kann aber (in Abhängigkeit von Ihrem Bisherigen „Vorleben“) eine Geld- oder eine Freiheitsstrafe verhängt werden (und zusätzliche üppige Punkte in Flensburg).

2.
Wie lange sie letztlich im Falle einer Verurteilung die Fahrerlaubnis verlieren werden, ist Tatfrage. Allerdings kommt eine Sperrfrist, im Rahmen derer sie den Führerschein nicht neu beantragen dürfen, von wenigstens 9-12 Monaten in Betracht.

3.
Nach der Vorschrift des § 13 FEV (Fahrerlaubnisverordnung) kann ein entsprechendes Gutachten angeordnet werden, wenn entweder eine Alkoholabhängigkeit vorliegt oder wenn Anzeichen für Alkoholmissbrauch vorliegen. Bei Blutalkoholkonzentrationen über 1,6 Promille liegt dieser Verdacht zumindest für den Alkoholmissbrauch nach gefestigter Rechtsprechung immer nahe, sodass eine MPU sehr wahrscheinlich ist in Ihrem Fall.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Ich kann Ihnen nur dringend raten, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen. Ohne diesen sollten Sie keine Angaben zur Sache machen. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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