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Zivilrechtliche Möglichkeiten Nach räuberischer Erpressung.Strafrechtlich Urteil da

| 20.08.2015 12:21 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Am 20.02.14 wurde ich in Bermerhaven an einer Bushaltestelle von 2 Personen angesprochen, ob ich Geld wechseln könnte, man sagte mir man hätte 50Euro. Ich sagte Nein, ich habe selbst nur ein 50Euro schein.

Spätere Täter gingen zum Taxistand und kamen im Anschluss wieder zurück zu mir. Dann ging es los:
Täter Herr W. zu mir "Hast du Drogen?" Du nimmst doch Drogen, erzähl mir nix" "Geld her, Taschen leer machen, wenn du nicht machst was ich dir sage bring ich dich um, ich hbe ne Waffe".
Ich wusste es nicht ob es stimmt und es stellte sich als falsch raus bei der Polizei, die die Täter später gefasst hatte.

Täter wurden mitlerweile zu folgenden Strafen rechtskräftig verurteilt wie mir das Gericht mitteilte:

der Haupttäter Herr W. wurde wegen räuberischer Erpressung unter Einbeziehung einer anderen Strafe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 2 Monate, Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt.

Mittäter Herr B. wegen Hehlerei zu einer Geldstrafe.

Ich habe keine Schäden davongetragen, das einzige was ich seit dem tue ist, dass ich bei Gruppen oder Einzelpersonen , insbesondere bei kleinen Straßen ohne viele Menschen, plötzlich die Straße wechsel und mich etwas unwohl fühle.

Jetzt wo etwas Zeit vergangen ist beginne ich mich mit der Sache auseinanderzusetzen und stelle mir folgende Fragen:

- Welche weiteren Möglichkeiten hätte ich evtl. von den Tätern z.B. Schmerzensgeld oder sowas zu bekommen?

- Bekomme ich automatisch mein Geld zurück, was ja als Beweismittel diente und den Tätern wieder abgenommen und sichergestellt wurde? Wo muss ich die Ausgabe meines Eigentum beantragen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

dem Grunde nach haben Sie einen solchen Schmerzensgeldanspruch.

Solche Ansprüche sind schon häufiger grundsätzlich festgestellt worden (z.B. LG Berlin, Urteil vom 18. 08.2010, Az.: 86 O 652/09).

Aber die Hürde der Durchsetzbarkeit ist hoch:

Es genügt in einem solchen Fall nicht, einen Kausalzusammenhang pauschal zu behaupten.

Auch reicht auch ein Attest alleine aus.

Es muss dargelegt werden, auf welcher Grundlage der ursächlichen Zusammenhang erfolgt sein soll; allein ein zeitlicher Zusammenhang reicht nicht.

Ob das bei ihnen alles möglich ist, lässt sich nicht vorhersagen, aber grundsätzlich besteht die Möglichkeit eines Schmerzensgeldes.

Hinsichtlich der beschlagnahmten Sachen müssen Sie sich an die Staatsanwaltschaft wenden. Diese muss, wenn das Geld Ihnen zugeordnet werden kann, Ihnen das Geld aushändigen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 20.08.2015 | 13:35

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