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Zivilrecht Geldforderung

23.09.2015 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


19:16

Zusammenfassung:

Zur Frage, welche Maßnahmen der Gläubiger ergreifen kann, wenn der Schuldner Geld nicht freiwillig zurückzahlt.

Hallo kurze Schilderung zu meinem Fall und bitte nur von einem Rechtsanwalt zu beantworten, der der Fall auch übernhemen wird und auch wirklich Ahnung hat.

Folgende Situation: Ich habe über ca. 4 Monate lang 8.500€ an meine "Schwiegermutter" von meinem Konto überwiesen, dieses Geld sollte Sie für mich sparen was auch in dem Verwendungszweck ersichtlich ist, es gibt auch diverse E-Mail die belegen, da ich dieses Geld für mich bestimmt war, diese Frau hat mein Geld allerdings ausgegeben und zahlt es mir nicht zurück bzw. hat Sie mir ca. 3.000 € zurück gezahlt und über den Rest streiten wir weil sie sagt sie hat kein Geld etc. Ich habe Sie mehrfach aufgefordert mir das Geld zurück zu zahlen.

Was kann ich ich nun tun?

23.09.2015 | 19:03

Antwort

von


(310)
Marie-Juchacz-Straße 17
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Sie sollten, sofern dies nicht bereits geschehen ist, Ihre Schwiegermutter schriftlich per Einwurf-Einschreiben dazu auffordern, Ihnen den noch ausstehenden Restbetrag binnen einer letzten Frist von sieben Tagen zu überweisen.

Wenn eine freiwillige Zahlung durch ihre Schwiegermutter, und danach sieht es ja nun aus, nicht erfolgen wird, bleibt ihnen nur der Weg vor Gericht.

Sie können zum einen einen sogenannten Mahnbescheid beantragen. Das sogenannte Mahnverfahren hat den Vorteil, dass es Ihnen relativ schnell zu einem vollstreckbaren Titel verhelfen kann. Mit einem vollstreckbaren Titel, also in diesem Fall einem Vollstreckungsbescheid, können Sie dann die Zwangsvollstreckung gegen Ihre Schwiegermutter betreiben. Voraussetzung ist, dass Ihre Schwiegermutter gegen den Mahnbescheid oder gegen den auf dessen Grundlage zu erlassenden Vollstreckungsbescheid keinen Widerspruch einlegt. Wenn Sie also damit rechnen, dass Ihre Schwiegermutter gegen einen Mahnbescheid keinen Widerspruch einlegt, dann empfiehlt es sich, zunächst das Mahnverfahren einzuleiten.

Ansonsten bleibt der Weg einer regulären Klage vor dem zuständigen Landgericht, das aufgrund der Höhe des Streitwertes zuständig ist. Vor dem Landgericht herrscht Anwaltszwang. Legt ihre Schwiegermutter gegen den oben genannten Mahnbescheid Widerspruch ein, so wird das Mahnverfahren vor dem Landgericht weiter geführt. Betreiben Sie das Mahnverfahren nicht, dann geht es direkt vor das Landgericht. Im Unterschied zum Mahnverfahren dauert ein Klageverfahren sehr lange, durchschnittlich ca. neun Monate.

Mit dem Argument, dass sie kein Geld habe, wird Ihre Schwiegermutter sich gegen Ihren Anspruch auf Rückzahlung des Geldes nicht erfolgreich verteidigen können. Dies ist ein Umstand, der allein in die Risikosphäre Ihrer Schwiegermutter fällt.

Bereits außergerichtlich können Sie einen Rechtsanwalt einschalten, dessen Kosten letztlich von Ihrer Schwiegermutter als Teil des Ihnen entstandenen Schadens zu ersetzen sind.

Ich bin gerne dazu bereit, Sie in dieser Angelegenheit zu vertreten. Kontaktieren Sie mich gerne unter meinen auf diesem Portal hinterlegten Kontaktdaten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz. LL. M.

Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.09.2015 | 19:12

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank für Ihre Rückantwort, meine Befürchtung war nur dieses das es heißen wird ich sei ja selber schuld, da ich ihr dieses Geld ja selbst überwiesen haben zur Aufbewahrung? Sehr gerne würde ich Sie beauftragen können SI emir noch sagen ob solche Dinge auch von einer Rechtschutzversicherung übernommen werden?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.09.2015 | 19:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

Der Umstand, dass sie einer anderen Person Geld zur Aufbewahrung überweisen, bedeutet ja nicht, dass diese Person mit dem Geld machen kann, was sie will. Es handelt sich hier um eine sogenannte Unterschlagung, was letztlich sogar eine Straftat ist. Ihre Schwiegermutter müsste vor Gericht beweisen, dass sie dazu berechtigt war, das Geld zu behalten. Aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen, dass sich sowohl aus den Verwendungszwecken der Überweisungen als auch aus dem E-Mail Verkehr ergibt, dass Sie Ihrer Schwiegermutter das Geld zur Aufbewahrung und nicht etwa zum Beispiel als Schenkung überwiesen haben, wird Ihrer Schwiegermutter dieser Beweis vermutlich nicht gelingen.

Fälle wie dieser werden im Regelfall von einer Rechtsschutzversicherung übernommen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL. M.

Rechtsanwalt

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