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Zivi-Unterhalt


02.01.2005 00:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag Herr Wille

Vielen Dank für Ihre Antwort - die nun eine neue Frage aufgeworfen hat:

Meine bisherigen Informationen gingen dahin, dass während des Zivildienstes kein Unterhaltsanspruch gegen den Vater besteht, da ja der "Bund" für den Unterhalt aufkommt.
Wenn dem aber nun doch so ist, wie kann ich die (neue) Höhe des Unterhaltsanspruches errechnen, wenn der Vater bisher für einen 18jährigen 350,- € gezahlt hat, ca. 500,- € für die Zivildienststelle gezahlt werden (was noch nicht sicher ist, da diese erst zum 01.01.06 angetreten wird) und der Unterhaltsanspruch gegen die Mutter darin besteht, dass ich wie zu Schulzeiten bei ihr wohne (Nahrung, Kleidung, Heizung, Strom, Wäsche waschen und sonstige Dinge des täglichen Bedarfes)?

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Guten Morgen und zunächst ein frohes neues Jahr. Der Unterhaltsanspruch richtet sich zunächst nach dem Bedarf und ob danach überhaupt ein weitergehender Anspruch - was grundsätzlich möglich ist - besteht. Nach den Leitlinien des für Sie zuständigen Oberlandesgerichtes (meistens alle im Internet veröffentlicht) kann der Bedarf nachgelesen werden, für den die Eltern dann prozentual aufkommen müssen. Dieser Anteil richtet sich jeweils nach dem anteiligen anrechenbaren Nettoeinkommen, so dass zunächst der Kindesvater aufgefordert werden sollte, seine Einkünfte der letzten zwölf Monate unter Beibringung von Unterlagen zu belegen. Hat die Mutter also 1.200,00 EUR, der Vater z.B. 2.400,00 EUR anrechenbares Einkommen, beträgt die Last für den Vater 2/3 des Bedarfes.

Von diesem Bedarf sind aber die eigenen Einkünfte des Berechtigten natürlich abzuziehen. Eine Musterberechnung würde -vereinfacht- also so aussehen:

Bedarf Kind 442,00 EUR
(Leitlinien OLG Oldenburg unterstellt)

Einkommen Mutter 1.200,00 EUR 147,33 EUR
Einkommen Vater 2.400,00 EUR

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