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Zinszahlungen für mit Rangrücktritt versehenes Gesellschafterdarlehen

| 15.03.2009 20:49 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Ich bin Minderheitsgesellschafter einer GmbH und habe das Unternehmen bei der Gründung in Juli 2008 ein Gesellschafterdarlehen über € 45.000 gewährt. Anfang dieses Jahres war das Unternehmen überschuldet und haben die Gesellschafter zur Vorbeugung einer Insolvenz eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Gleichzeitig habe ich für mein Darlehen eine Rangrücktrittserklärung unterzeichnet. Aktuell ist das Unternehmen nicht mehr überschuldet. Die monatlich vereinbarte Zinszahlungen für Januar + Februar wurden nicht geleistet. Der Geschäftsführer beruft sich bei der Nichtzahlung auf meine Rangrücktrittserklärung. Ich bin der Meinung, dass die Zinsen für das Darlehen trotz Rangrücktritt geleistet werden müssen weil das Unternehmen über ausreichend liquide Mittel verfügt. Wer hat Recht?

Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand Ihrer Darstellung gehe ich davon aus, dass Sie einen sogenannten qualifizierten Rangrücktritt mit der GmbH vereinbart hatten (und nicht einen einfachen Rangrücktritt).

Das bedeutet, dass Sie vereinbart hatten, dass Sie erst nach Abwendung der Krise und erst nach Befriedigung aller Gesellschaftsgläubiger Ihre Forderung geltend machen werden.

Die Zinsen sind so zu behandeln wie die Hauptforderung im Rahmen des Rangrücktritts, das bedeutet, dass die Zinsen aufleben, sobald die Krise beseitigt und alle Gesellschaftgläubiger befriedigt wurden.

Die Krise der GmbH ist nach Ihrer Darstellung überstanden. Das bedeutet, dass nun zu klären wäre, ob bereits alle Gläubiger befriedigt wurden. Wenn ja, haben Sie Anspruch auf die Zinszahlung.


Bewertung des Fragestellers 17.03.2009 | 13:29

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