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Zinsen für ein gestundetes Privatdarlehen

| 10.09.2014 16:39 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Es geht um die Frage ob und wie Privatdarlehen zu verzinsen sind, wenn zu den Zinsen keine Vereinbarungen getroffen wurden.

Ich habe einer Freundin einen größeren Betrag geliehen und die Rückzahlung bis zum Eintritt eines Ereignisses (Erhalt eines Zugewinnausgleichs) gestundet. Die Scheidung und die Auszahlung eines Zugewinnausgleich sind jetzt - 3 Jahre später - immer noch nicht erfolgt.
In meiner Darlehenszusage steht weder drin dass Zinsen zu zahlen sind, noch dass keine zu zahlen sind. Die Zahlung des Zugewinnausgleichs ist immer noch nicht in Sicht!

Kann ich jetzt Zinsen verlangen und wenn ja, wie hoch?

10.09.2014 | 17:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage:

Kann ich jetzt Zinsen verlangen und wenn ja, wie hoch?



Antwort:

Wenn in der Darlehenszusage „weder drin steht dass Zinsen zu zahlen sind, noch dass keine zu zahlen sind"

...muss mindestens durch Auslegung nach § 133 BGB: Auslegung einer Willenserklärung , § 157 BGB: Auslegung von Verträgen zu ermitteln sein, ob das private Darlehen als „unverzinslich" vereinbart war. Das kommt also auf die konkreten Umstände der damaligen Vereinbarung oder ggf. mündlich vorhandener (möglichst beweisbarer) Zusatzvereinbarungen an.

Haben Sie mithin eine Unverzinslichkeit nicht vereinbart, aber einen Zinssatz nicht
bestimmt, gilt der gesetzliche Zinssatz nach § 246 BGB: Gesetzlicher Zinssatz (= 4 % p.a.), der grundsätzlich jährlich fällig ist.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Bewertung des Fragestellers 11.09.2014 | 12:13

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