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Zeugnischeck


| 03.05.2007 08:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

anbei Auszüge aus dem Zeugnis. Angestellt war ich bei einem IT-Dienstleister. Für diesen habe ich ein Projekt bei einem großen Kunden (int. Konzern) abgewickelt. Ich war knappe 3 Monate beschäftigt, wechselte dann jedoch zu einem Arbeitgeber, der mir mehr zusagte (persönliche Gründe). Mein Verhältnis zum AG und Kunden war durchwegs sehr gut - auch wenn es beim Kunden leider kaum etwas zu tun gab in der Zeit, als ich da war, weil alle Mitarbeiter zu sehr beschäftigt waren, mich einzulernen. Somit war es auch irgendwann Ende mit Eigeninitiative, da ich nach dem x-tren mal Fragen, ob noch was zu tun ist, auch keine Lust mehr hatte (alleine etwas zu machen, war noch nicht möglich...)

Bitte um Prüfung des Zeugnisses. Die Einleitung und umfangreiche Tätigkeitsbeschreibung habe ich weggelassen.


...Einleitung...

...Tätigkeitsbeschreibung...

h. x zeigte stets initiative, fleiß und eifer und bewältigte neue arbeitssituationen immer sehr gut und sicher. er arbeitete stets sehr zielstrebig, umsichtig und termingerecht

seine guten und fundierten fachkenntnisse konnte herr x sehr erfolgreich in das projekt einbringen. er bewältigte auch unter schwierigen arbeitsbedingungen alle aufgaben.

h. x war ein geschätzter, verantwortungsbewusster und zuverlässiger mitarbeiter, der zu seinen vorgesetzten und kollegen und kunden stets ein sehr gutes verhältnis hatte.

er erfüllte seinen arbeitsbereich stets zu unserer vollsten zufriedenheit.

er verlässt unsere firma auf eigenen wunsch. wir bedanken uns für die stets sehr gute zusammenarbeit und bedauern sehr, ihn zu verlieren.

wir wünschen herrn x für die zukunft weiterhin viel erfolg und persönlich alles gute

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Sehr geehrter Ratsuchender,

das Zeugnis entspricht der Gesamtbeurteilung "sehr gut", mithin der Schulnote 1.

Dieses wird durch die Formulierung " stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" zum Ausdruck gebracht.

Bei den Ausführungen zum Verhältnis zu den verschiedenen Personen sind zutreffend die Vorgesetzten als erste genannt worden.

Allenfalls über die Formulierung " bewältigt" könnte man diskutieren. Diese Formulierung wird vereinzelt auch so aufgefasst "unter großen Anstrengungen".

In Anbetracht des Gesamteindruckes des Zeugnisses, das eine sehr gute Beurteilung darstellt, würde ich jedoch keine Abänderung anstreben.

Ich gehe davon aus, dass Sie den Text betreffend Rechtschreibung und Grammatik vereinfacht wiedergegeben haben. Natürlich muss das Zeugnis auch unter Berücksichtigung dieser Punkte korrekt sein.

Zm Abschluss möchte ich Sie noch daruf hinweisen, dass Sie das Zeugnis nicht gefaltet erhalten müssen. Hierauf haben Sie einen Anspruch. Zum Teil wird in der Art der Faltung eine verdeckte "Informationsweitergabe" gesehen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2007 | 09:07

Danke sehr. Ich habe den Inhalt ohne Focus auf Groß/Kleinschreibung niedergeschrieben (ein altes E-Mail Leiden). Da sich meine anderen Arbeitszeugnisse um die 1-2 als Note bewegen, sollte der von Ihnen angesprochene Punkt gegestandslos sein (bewältigt).

Eine Rückfrage habe ich noch;
Ein Bekannter (aber nicht im Personal-"Betrieb") hat noch folgende Kommentare hinterlassen. Können Sie diese noch kommentieren bzw. als nichtig deklarieren, falls nicht korrekt?
Danke sehr!


ich fang´ mal an:

- bei der Aufgabenbewältigung könnte noch das Attribut ´erfolgreich´ vermerkt werden, diese Vokabel sollte dringend verwendet werden.
- bei dem ´guten Verhältnis´ wäre die Reihenfolge ´Vorgesetzter, Kunden, Kollegen´ günstiger.
- ´erfüllte seinen Arbeitsbereich´ ist etwas schwammig formuliert, besser wäre ´... alle ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten ...´ - damit sind dann auch Aufgaben außerhalbdes Arbeitsbereiches gemeint (!)
- die Begriffe ´Initiative, Fleiß und Eifer´ kann ich nicht so recht einordnen, die Bedeutung hängt u.U. von der Art Deiner Tätigkeit ab. Zwischen Fleiß, Leistung und Erfolg gibt es gravierende Unterschiede!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2007 | 09:41

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen die einzelnen Beurteilungen immer im Zusammenhang mit der Gesamtbeurteilung sehen.

Die Note 1. beinhaltet bereits die erfolgreiche Aufgabenbewältigung. Sonst hätte es kein "sehr gut " gegeben.

1. erfolgreich kann aufgenommen werden.

2. die Reihenfolge im Zeugnis ist o.K. zuerst die innerbetieblichen Personen.

3. kann man so machen.
Es kommt aber in erster Linie auf Ihren Arbeistbereich an.

4.Der Erfolg ist in der weiteren Formulierung "bewältigt" alle Aufgaben. Wenn dieser Satz gefehlt hätte, wäre der Hinweis richtig. Ungeachtet dessen können Sie natürlich noch anregen, den Zusatz "erfolgreich" auch dort aufzunehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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