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Zeugenanhörunh zur Fahrerfeststellung

27.05.2018 17:50 |
Preis: 41,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


19:44

Zusammenfassung: Es geht um die Frage welche Folgen drohen und wie man sich verhalten sollte, wenn man mit zu dichtem Auffahren oder umgekehrt Reaktion auf solches dann verbotene Zwichen gibt bzw. Sich auf Auseinandersetzungen in Straßenverkehr einläst. Sinnvolle Verteidigung erfordert Akteneinsicht und einen Anwalt

Morgens auf dem Weg zur arbeit, wurde ich von einem Fahrzeug bedrängelt, mit Lichthupe und Akustischer Hupe. Ich überhohlte auf der Mittleren Spur Lkws. Die Linke Spur war komplett Frei, dass Fahrzeug hätte mich einfach überholen können.
Als ich nicht zur Seite Fuhr überholte mich das Fahrzeug, woraufhin ich ihm den Mittelfinger zeigte.
einen Tag später post von der Polizei. Zeugenbefragung zur Fahrerfeststellung.
ich habe das Schreiben zurückgeschickt und angekreuzt die Auskunft zu verweigern.

1 Wie soll ich strategisch am besten weiter vorgehen um gut aus der Sache zu kommen?

2 Welche Strafe habe ich zu befürchten?

3 Ich bin beruflich auf den Führerschein angewiesen, kann es passieren das ich ein Fahrverbot bekomme?

4 Dürfen Polizeibeamte auf mein Grundstück um die Fahreridentität festzustellen?

vielen Dank
27.05.2018 | 19:00

Antwort

von


(274)
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: http://www.hellmannundpaetsch.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Einen guten Abend wünsche ich!

Zunächst einmal kann festgehalten werden, dass möglicherweise eine Strafanzeige wegen Nötigung und/oder Beleidigung erstattet worden sein wird.
Um den genauen Vorwurf bzw. Glaubhaftigkeit und Beweise zu bewerten, muss die Ermittlungsakte geprüft werden. Nichts zur Sache mitzuteilen, war einzig richtig.

Es kann schon in Betracht kommen, dass 30-40 Tagessätze bei einer Verurteilung drohen. Aber das ist ohne Akteneinsicht nicht abschließend zu beantworten.

Grundsätzlich kann die Polizei natürlich wegen der Feststellungen vorstellig werden. Sie sind aber nicht verpflichtet sich zu äußern. Gleichwohl wird bei weiteren Schweigen und ohne Verteidigung möglicherweise ein Strafbefehl verhängt oder ein Termin vor Gericht anberaumt. Auch ein Fahrverbot kann verhängt werden, das haben Soe zutreffend erkannt. Leider ist die damit zusammenhängende Erschwernis strafrechtlich gewollt und ändert daran nichts.

Daher rate ich dringend, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, gern übernehme ich das auch - wir agieren bundesweit. Den Vorwurf sollte sogleich vernünftig entgegengetreten werden, je nachdem was sich aus der Akte ergibt und ermöglicht.

Ich hoffe, Ihre Frage(n) verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2018 | 19:11

Ist es nicht sinnvoller, sollte es zur Beschuldigung kommen, sich zu den Tatvorgang genau so zu äußern.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2018 | 19:44

Guten Abend!

Nein, sich ohne Kenntnis dessen, was der andere behauptet, sich zu äußern, ist weder taktisch oder generell sinnvoll bzw. Entspricht nur ihren Rechten. Letztlich muss auch dann, wenn man sich in Recht fühlt bzw. Ist, durchaus abgewogen werden, wie man sich verteidigt. Alles andere ist Lotterie auch angesichts des Unstandes, dass die Behlreen die Wshrhwit nicht kennen. Schnell kann ein nicht abgestimmtes unvorsichtiges Wort zu unnötigen Verhandlungen führen. Zumal ein Verteidiger natürlich auch informelle Gespröche führen kann - etwa mit der Staatsanwaltschaft.

Erfahrungsgemäß wird einem sich selbst verteidigenden Beschuldigten weniger geglaubt, aber das ist nur subjektive Berufserfahrung. Gleichwohl sollten immer die Falten bekannt sein, die behauptet werden. Die unterschiedlichen Sachverhaltsschilderungen sind oft frappierend.

Ergänzung vom Anwalt 27.05.2018 | 19:06

Natürlich ist mir bewusst, dass Sie reagiert haben auf derartige ihrerseits „nötigende" Handlungen. Ferner ist natürlich das Ermittlungsverfahren gegen Sie (bisher nur Anhörung als Zeuge) erst der nächste aber logisch folgende Schritt. Das sei noch für die Richtigkeit ergänzt...

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