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Zeuge Verkehrsunfall?

| 16.05.2012 09:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Hallo!

Mir ist kürzlich im Straßenverkehr auf dem Weg zur Arbeit folgendes passiert:

Ich fahre auf eine T-Kreuzung zu, wobei ich auf der Vorfahrstraße bin. Ca. 100 Meter vor mir will jemand auf die Vorfahrtstraße abbiegen und übersieht dabei ein Kind auf dem Fahrrad. Das Kind stürzt dabei. Das Kind war nicht alleine unterwegs, waren noch 2 Kinder und eine jüngere Frau (schätze so 20-30 Jahre) dabei.

Ich bin vor der Kreuzung angehalten und beobachtet, dass der Unfallfahrer sofort ausgestiegen ist und sich sofort um das Kind gekümmert hat.

Ich bin daraufhin ausgestiegen und nachgefragt, ob alles ok wäre. Dies hat er mir bestätigt und dass es "nur" Schürfwunden wären.

Da er, wie gesagt, sich um alles gekümmert hat und auch eine erwachsene Frau bei dem Kind war, bin ich weg gefahren, da ich meiner Meinung nach ohnehin nicht mehr viel tun können.

Aber dadurch, dass ich als Zeuge quasi weg gefahren bin, könnte verkehrs- und Führerschein-Rechtlich bzw. strafrechtlich etwas auf mich zukommen?

Was passiert, wenn ich mich als Zeuge nicht melde?

Dass ich hätte bleiben können und müssen, ist mir erst nachher bewusst geworden und da mein Führerschein noch in der Probezeit ist, habe ich da etwas Angst.

Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Online-Anfrage möchte ich auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind gem. §§ 34 StVO, 142 StGB nur Unfallbeteiligte wartepflichtig. Damit haben Sie nach Ihrer Schilderung nichts zu befürchten, da eine Unfallbeteiligung (also ein Beitrag zum Geschehen) hier nicht denkbar ist.

Unterlassene Hilfeleistung liegt nicht vor, da Sie sich überzeugt haben, ob Hilfe notwendig ist und dies nicht der Fall war bzw. diese bereits vorhanden war.

Ansonsten kommt eine Strafbarkeit wohl nicht in Betracht, Zeugenaussagen sind zwar staatsbürgerliche Pflichten, werden aber bei Zuwiderhandlungen nicht sanktioniert.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich.Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Bewertung des Fragestellers 16.05.2012 | 10:59

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