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Zeitwertkonto und PKV

| 12.05.2014 23:33 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Stefanie Lindner, Dipl.-Jur.


Zusammenfassung: Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jährlich angepasst.
Durch Arbeitskonten oder Zeitwertkonten lässt sich der jährliche Bruttolohn reduzieren. Der Wechsel von der PKV in die GKV ist ab Vollendung des 55. Lebensjahres nahezu unmöglich.

Ich möchte mein Bruttogehalt unter die Bemessungsgrenze bringen, damit ich wieder von der PKV in die GKV wechseln kann.
Welcher Betrag muss Brutto 2014 unterschritten werden?
Werden Einzahlungen auf das Zeitwertkonto angerechnet?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Versicherungspflicht und Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmen sich nach §§ 5,6 SGB V.
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jährlich angepasst und orientiert sich am durchschnittlichen Bruttolohn eines Jahres.

Für 2014 gelten folgende Werte:
53.550 Euro/ Jahr
4.462,50 Euro/ Monat
(vgl. § 6 Abs.6 SGB V)


2. Überstunden bzw. Wertguthaben, die sich auf dem Zeitwertkonto ansammeln, sind kein Arbeitslohn, daher fallen weder Sozialabgaben noch Steuern an. Ein Arbeitslohn besteht erst dann, wenn Sie auf das Zeitwertkonto zugreifen, d.h. Sie lassen sich angesammelte Stunden auszahlen oder lassen sich freistellen und beziehen weiterhin ein Gehalt.

Hinweis:
Probleme bei der Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ergeben sich in der Regel dann, wenn das 55. Lebensjahr erreicht wurde, vgl. § 6 Abs. 3a SGB V.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefanie Lindner

Nachfrage vom Fragesteller 15.05.2014 | 18:12

Danke für die Antwort.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist durch das Zeitwertkonto reduzierte Bruttogehalt nicht anfechtbar von meiner PKV.
Die GKV muss das auch akzeptieren?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2014 | 18:27

Ja, das ist richtig. Die Überstunden bzw. der Wert, der auf dem Zeitwertkonto "geparkt" ist, gilt nicht als Lohn. Zeitwertkonten sind zulässig. Dass dadurch Ihr Bruttogehalt reduziert wird, müssen die GKV und PKV grundsätzlich akzeptieren. Es kommt dabei allerdings auf die Ausgestaltung des Zeitwertkontos an, da es verschiedene Modelle gibt. Welches Modell bei Ihnen vorliegt, kann ich aufgrund Ihrer Angaben nicht abschließend beurteilen.

Ich wünsche Ihnen bei Ihrem weiteren Vorgehen viel Erfolg und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Stefanie Lindner

Bewertung des Fragestellers 16.05.2014 | 15:24

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Gerne wieder."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 16.05.2014 5/5,0
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