Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zeitvertrag, Festanstellung


| 05.02.2007 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

ich bin zur Zeit als Aushilfskraft in einem großen Unternehmen beschäftigt. Dauer des 1. Vertrages: 16.10.2006 bis 15.01.2007.

1.Verlängerung um 2 Wochen ( bis zum 31.01.2007 ), weil der Vorstand sich noch nicht einig war, ob jetzt verlängert wird oder nicht.

Dann wurde mir mündlich zugesichert, daß der Vertrag bis zum 31.01.2008 verlängert wird.

Ich bin weiterhin bei dem Unternehmen tätig, habe aber bis dato keine Vertragsverlängerung unterschrieben bzw. erhalten.
Nur an meiner letzten Gehaltsabrechnung für Januar kann ich erkennen, das mein Vertrag wohl am 31.01.2008 ausläuft.

Jetzt sagten ein paar schlaue ´Füchse´ zu mir, daß mir durch dieses Fehlverhalten eine Festanstellung zustehe.

Ist das wirklich so?
Wenn ja, wie geht es jetzt weiter bzw. was soll ich jetzt machen?

Für Ihre Hilfe bedanke ich mich im voraus und
verbleibe mit freundlichem Gruß.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

nach § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes ist die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsverhältnisses für eine Dauer von höchstens zwei Jahren auch ohne sachlichen Grund zulässig. Das Arbeitsverhältnis kann während der Gesamtdauer von 2 Jahren insgesamt dreimal "verlängert" werden, wobei sich die jeweilige Verlängerung unmittelbar anschließen muss. Durch Tarifvertrag kann die Anzahl der Verlängerungen oder die Höchstdauer der Befristung jedoch auch abweichend von festgelegt werden.

Allerdings ist die Befristung ohne sachlichen Grund unzulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor bereits ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Dieses betrifft den Fall, dass der ehemalige Arbeitgeber einen neuen befristeten Vertrag anbietet. Hier handelt es sich also nicht um eine "Verlängerung".

In Ihrem Fall kann ich insoweit kein Fehlverhalten des Arbeitgebers erkennen. Allenfalls handelt es sich um eine dreimalige Verlängerung des befristeten Vertrages, was gerade noch zulässig ist.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2007 | 19:35

Hallo Herr Wundke,

dass war nicht ganz meine Frage.
Ich gehe ja jetzt quasi seit 3 Tagen nach Ablauf der Frist arbeiten, ohne einen weiteren Verlängerungsvertrag unterschrieben zu haben. Greift hier nicht § 15 Abs.5 TzBfG?

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2007 | 09:56

Sie liegen vollkommen richtig. Insoweit habe ich Ihre ursprüngliche Frage falsch verstanden. Da die Befristung des Arbeitsvertrags zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform bedarf und damit auch die jeweilige Verlängerung, führt bei Ihnen die Weiterbeschäftigung nach Ablauf der Befristung nebst fehlendem unverzüglichen Widerspruch des Arbeitgebers zum "Zustandekommen" eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort hat mir sehr geholfen. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER