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Zeitraum für späteren Bezug von Elterngeld des Vaters bei Antrag der Mutten?

| 10.01.2018 18:53 |
Preis: 35,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
meine Frau ist in Elternzeit und und beantragt für die ersten 12 Lebensmonate Basiselterngeld. Ich möchte Lebensmonat 13 und 14 in Elternzeit gehen und hier auch Elterngeld beantragen. Momentan befinde ich mich noch in einem befristeten Arbeitsvertrag und möchte nicht dass mein AG jetzt schon erfährt dass ich in knapp einem Jahr in Elternzeit gehen möchte. Jetzt habe ich auf dem EG Antrag von Rheinland-Pfalz unter Punkt 5 die Möglichkeit anzugeben: "Ich beantrage Elterngeld "oder " Ich melde meinen Anspruch an (Zeitraum kann in einer Tabelle eingetragen werden) die Antragstellung erfolgt aber später." Oder " ich nehme voraussichtlich kein Elterngeld in Anspruch"

Was soll ich nun idealerweise ankreuzen? 1. Möchte ich nicht ankreuzen weil ich befürchte dass dann die Behörde sich eventuell bei meinem AG meldet ( Gehaltsnachweis...). Ich denke 2. Wäre richtig, also dass ich schon ElternGeld anmelde aber noch nicht beantrage. Hier habe ich aber auch Angst dass mein AG wind davon bekommt. Außerdem steht darunter "Bitte Antrag rechtzeitig stellen" was ist rechtzeitig? Die Elternzeit melde ich ja erst 7 Wochen vor Beginn an und vorher soll mein AG lieber nichts davon wissen. Außerdem frage ich mich wie flexibel ich die Bezugsmonate noch ändern kann falls dich bis dahin noch etwas ändert?
3. Wäre auch eine Möglichkeit, aber kann ich dann einfach so doch plötzlich Elterngeld beantragen?

Zusammengefasst:
- Was sollte ich unter Punkt 5 ankreuzen.
- ist der Bezugszeitraum unter Punkt 6 dann verbindlich?
- wenn ich den Antrag noch nicht stelle sondern nur anmelde, wann muss ich ihn dann spätestens melden wenn ich das Elterngeld während meiner ElternZeit bekommen möchte?

Einsatz editiert am 13.01.2018 01:34:46
15.01.2018 | 18:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
- Was sollte ich unter Punkt 5 ankreuzen
Richtiger Punkt ist eigentlich die zweite Variante. Es ist aber sicherlich wie Sie bereits angemerkt haben möglich, 3. anzukreuzen, da das Wort "voraussichtlich" von seinem Wortlaut bereits durchscheinen lässt, dass eine später anders lautende Entscheidung möglich ist. Auf dem später auszufüllenden "2. Elterngeldantrag" wäre dann (meist ist dort bereits eine Ankreuzmöglichkeit) zu vermerken dass damit der 1. Antrag ergänzt werden soll.
Es ist sinnvoll vor Abgabe alle Dokumente zu kopieren.
- ist der Bezugszeitraum unter Punkt 6 dann verbindlich?
Grunsätzlich sind alle Angaben auf dem Antrag verbindlich. Änderungen sind aber möglich und bedürfen dann der Schriftform, gerichtet an den jeweiligen Sachbearbeiter.
- wenn ich den Antrag noch nicht stelle sondern nur anmelde, wann muss ich ihn dann spätestens melden wenn ich das Elterngeld während meiner ElternZeit bekommen möchte?
Der Antrag auf Elterngeld wird nach der Geburt des Babys an die zuständige Elterngeldstelle geschickt. Der Grund besteht darin, dass erst dann die für die Antragstellung notwendige Geburtsbescheinigung mit dem Verwendungszweck "für Elterngeld" vor, die Sie zusammen mit der Geburtsurkunde beim Standesamt erhalten.
Elterngeld kann innerhalb der ersten vierzehn Lebensmonate eines Kindes beantragt werden.

Rückwirkend wird Elterngeld nur für die letzten drei Lebensmonate vor Beginn des Monats gewährt, in dem der Antrag bei der Elterngeldstelle eingegangen ist. Da man sich beim Elterngeld an den jeweiligen Lebensmonaten des Kindes orientiert, muss ein Antrag also spätestens am letzten Tag des 4. Lebensmonats des Kindes einen Eingangsstempel von der zuständigen Behörde erhalten, damit der Anspruch auf Elterngeld rückwirkend ab Geburt des Kindes gilt.
Eine Änderung der gewählten Bezugsmonate ist übrigens möglich, allerdings nur für Zeiträume, die in der Zukunft liegen und für die noch kein Elterngeld ausgezahlt wurde. Eine formlose schriftliche Mitteilung an den zuständigen Sachbearbeiter reicht dafür aus. Das ist zumindest soweit mein Kenntnisstand.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

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