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Zeitarbeit-Stundenregelung


18.02.2007 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Hallo,
seid dem 06.12.06 arbeite ich bei einer Zeitarbeitsfirma.
Im Dezember habe ich 15,80 Überstunden gleistet.
Im Januar hatte ich in der ersten Kalenderwoche lediglich einen Einsatz von 4,83 Stunden. So da auf meiner Abrechnung nun 24,17 Minusstunden verbucht wurden.
Die Minusstunden wurden als Garantiestunden bezahlt.
Nun meine Frage: Hat es seine Richtigkeit, dass mir die Minusstunden, trotz Bezahlung, auf meinen Arbeitszeitkonto angerechnet werden? Denn dadurch haben sich meine Plusstunden von Dezember ja in Rauch aufgelöst und ich gehe nunmehr mit 8,37 Minusstunden in den neuen Monat.
In meinem Arbeitsvertrag steht hierzu lediglich: Hinsichtlich der zu leistenden tariflichen Vergütung wird nicht zwischen Zeiten der Überlassung und Nicht-Überlassung unterschieden. Damit kann ich aber nicht viel anfangen und fühle mich nunmehr um meine Überstunden betrogen, da ich ja nichts dafür kann, wenn die Firma keinen Einsatz für mich hat.
Ferner wurden mir der 1.01.07 auch kein Feiertagslohn vergütet, was meiner Meinung nach nicht richtig ist. Auf meine Nachfrage bei der Firma habe ich nur fadenscheingie Antworten erhalten und die Bemerkung, ich verstehe ihre Aufregung nicht, da die Minusstunden ja bezahlt wurden auf den Feirtagslohn wurde gar nicht eingegangen.
Für eine schnelle Beantwortung bedanke ich mich bei Ihnen im voraus.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

die Verrechnung von Überstunden mit einsatzfreien Stunden, die mit Garantielohn vergütet werden, ist im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung allgemein üblich. Eine entsprechende Vereinbarung über eine derartige Zeitkontoführung findet sich meist in den Arbeitsverträgen und in den laufenden Tarifverträgen. Darin ist die Übertragung von Minusstunden ausdrücklich vorgesehen.

Sie sollten Ihren Arbeitsvertrag noch einmal genau durchsehen; aller Wahrscheinlichkeit nimmt dieser auf tarifliche Regelungen bezug, die Sie bei Ihrem Arbeitgeber einsehen können. Offensichtlich rechtliche Bedenken gegen die Abrechnung bestehen bei einer entsprechenden Vereinbarung nicht. Überstunden werden Ihnen dann vergütet oder durch Freizeit abgegolten, wenn Sie nicht durch einsatzfreie Zeiten im Zeitminus sind.

Eine Vergütung für den 01.01.2007 hätte allerdings erfolgen müssen. Es handelt sich um einen gesetzlichen Feiertag, so dass § 2 I EFZG zum Tragen kommt. Es handelte sich um einen Montag, weshalb ich davon ausgehe, dass Sie üblicherweise gearbeitet hätten.

Falls Sie am 01.01.2007 tatsächlich gearbeitet haben, können Sie zusätzlich die höhere Feiertagsvergütung beanspruchen, falls der Arbeitsvertrag dies vorsieht.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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