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Zeitarbeit


10.05.2005 21:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo
mein Mann war seit 04/04 bis 01/05 bei der PSA eingestellt, diese gaben ihm nach Ablauf des Vertrages sofort einen neuen unbefristeten bei der Zeitarbeit ( ist aber gleicher AG gewesen).Nun unsere Frage seit 04/04 bis heute arbeitet er für ein und die gleiche Firma. Nun haben wir eine Frage zum Lohn. Nach den neuen Tarifverträgen hieß es ja , gleiche Arbeit gleicher Lohn.
Es besteht ein Vertrag auf Grundlage d.Manteltarifvertrag Zeitarbeit d. Bundesverbad Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V.(BZA) u.d. DGB, dem Entgeltrahmentarifvertrag Zeitarbeit u.d.Entg.Zitarbeit i.d. Fassung v.22.07.03
Auszug aus seinem Arbeitsvertrag:
Vergütung: 1. Die Verg. beträgt ...€ grundlohn je Stunde. Für den ununterbrochenen Einsatz bei dem gleichen Kunden wird ein zuschlag gewährt.Die Höhe etwaiger zuschläge erfolgt entsprechend der og.tariflichen Vereinbarungen und wird f.d.Zeit gezahlt, in der der AN in dem kundenbetrieb eingesetzt ist. 2. .... 3. Die Zahlung etwaiger Zulagen erfolgt in jedem Einzelfall freiwillig und ohne Begründung eines Rechtsanspruchs f. d. Zukunft.
Was heißt das nun direkt? Er ist sogar auf Montage und kommt eigentlich mit nem Hungerlohn nach HAuse, die anderen verdienen gut das Doppelte für die gleiche Arbeit und bekommen auch noch Bonus je nach Gewinn. Wie soll er sich verhalten und wie lange darf man als "ausgeliehener " bei dem gleichen Kunden eingesetzt werden. Muß es auch mal zur Übernahme kommen. Geredet wird immer sehr viel davon aber das schon seit Monaten. Aber leider passiert nichts. Vielen Dank und LG
10.05.2005 | 21:28

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr Mann hat gegenüber dem Kunden keinen Anspruch auf Übernahme. Er tritt in keine arbeitsvertraglichen Beziehungen zum Entleiher(Kunden), erhält von diesem auch keine Vergütung und keine sonstigen Leistungen, ist aber für die Dauer der Überlassung der Aufsicht und den Weisungen des Entleihers unterworfen, da er in dessen Betrieb eingegliedert wird.
Auch darf ein Mitarbeiter darf in dasselbe Kundenunternehmen ununterbrochen überlassen werden. Die Begrenzung auf zuletzt 24 Monate in § 10 Abs. 5 AÜG wurde ersatzlos gestrichen. Er hat allerdings gegenüber der Zeitarbeitsfirma einen Anspruch auf Zulage nach dem Tarifvertrag, wenn er seit 14 Monaten bei der Zeitarbeitsfirma und 6 Monate ununterbrochen bei dem Kunden tätig war. Die Höhe der Zulage richtet sich danach, in welcher Entgeltgruppe er tariflich eingestuft worden ist. Dies muss ihm die Zeitarbeitsfirma mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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