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Zahnriemenwechsel nicht durchgeführt, Händler lehnt Kostenübernahme ab


21.12.2005 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich habe im März d. J. einen gebrauchten Twingo beim Händler gekauft und vor einigen Tagen ist mir der Zahnriemen gerissen. Der Wagen ist 6 Jahre alt und hat jetzt lt. Tacho 74.000 km gelaufen. Bei Überrpüfung des Wartungsheftes habe ich festgestellt, dass der Zahnriemen alle 5 Jahre bzw. bei 120.000 km gewechselt werden sollte, was nicht geschehen war.
Bei Nachfrage beim Händler sieht er sich nicht veranlasst, für diesen Schaden aufzukommen, da er nur für ein halbes Jahr Garantie gegeben hätte.
Meine Frage nun, was kann ich tun und veranlassen, damit ich nicht auf diesen Kosten alleine sitzen bleibe.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Zunächst einmal unterstelle ich, dass sie das Fahrzeug als Verbraucher gekauft haben.

Dann finden die Regeln des Verbrauchsgüterkaufs für Sie Anwendung.

Hiernach beträgt die gesetzliche der Gewährleistung mindestens ein Jahr (Paragraph 475 Absatz zwei BGB).

Paragraph 476 BGB sieht eine Beweislastumkehr innerhalb der ersten sechs Monate vor.

Nach Ihrer Schilderung ist diese Zeit abgelaufen, so dass es einer Prüfung dessen, ob diese Regelung überhaupt auf den PKW Anwendung findet, nicht bedarf.

Sie müssten also nachweisen, dass der Mangel bereits bei Vertragsschluss vorhanden war. Da es sich um Verschleißteile handelt, dürfte dieser Nachweis nur schwer zu erbringen sein.

In tatsächlicher Hinsicht sehe ich also nur geringe Chancen, hier einen Anspruch durchzusetzen.

Leider kann ich Ihnen hier keine bessere Informationen überbringen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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