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Zahnersatz Behandlungsfehler

11.07.2016 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Zahnersatz Behandlung -Vorgabe Heil und Kostenplan Nr.2772 vom 04.12.2015 beendet am 01.06.2016
Beinhaltet mein Wunsch - ein ästhetischer - vollverblendeter - festsitzender Zahnersatz, mittels
2 Implantaten - Brücke über Zähne Nr. 35 -- 36 -- 37 sowie die Behandlung Einzelzahn 34.
Dieser Kostenvoranschlag - Behandlungsplan wurde von mir in dieser Form akzeptiert, bestätigt.
Mein Vorwurf: Nicht Einhaltung der vertraglichen Festlegung und Verletzung der Information und Aufklärungspflicht des Mediziners

Aufführung zu meinen Beanstandungen.
1. Vorgang Implantate:
Die Positionierung dieser Träger wurden erfasst und bestimmt mittels Panoramaschichtaufnahme ---
Ich stelle fest dass, das Implantat Position Zahn 35 versetzt - zwischen Zahn 35 und Zahn 36 gesetzt wurde. Damit wurde der Abstand für eine Brücke über 3 Zahne zu gering - und der Abstand zwischen Zahn 34 und Zahn 35 zu groß.

2. Vorgang Zahnbrücke:
Durch die unter 1. genannte Versetzung der Implantate mussten die Zähne zwischen den Implantaten gezwungener Maße verkleinert werden - und die Krone auf Zahn 35 wäre demzufolge übermäßig groß ausgefallen. Also musste auch diese Krone verkleinert werden und der ganze Zahnersatz um einen Zahn außerhalb der vorgesehenen Brücke erweitert werden.
Im Behandlungsplan - ersichtlich - 3 Zähne. Kein Zusatzzahn
Meine Nachfrage: ...Antwort; Das Labor hat nachgefragt und mir verstehen gegeben das hier nicht anders gehandelt wurde konnte.
Dazu Labor: Sie können nichts dafür - aber dieser Zahn wird Ihnen ja nicht in Rechnung gestellt.
Meine Beurteilung: Verletzung der Information/ Aufklärungspflicht des Mediziners.

3.Vorgang Vollverblendung
Unter Vollverblendung - verstehe ich auch Vollverblendung.
Im Blickfeld, die Implantate Zahn 35 und 37. Es gibt hier keine Vollverblendung. Im unteren Bereich ist das Metall sichtbar. Die Verblendung ist nicht bis auf das Zahnfleisch runter gezogen. Dadurch sind die Zähne - Verblendung fehlt - in der Höhe unterschiedlich.
In diesem Bereich setzen sich kontinuierlich Speisereste fest, die nach jeder Mahlzeit mühsam entfernt werden müssen .
Dazu Zahnarzt: Diese Ausführung ist absolut normal und berechtigt in keiner Weise zu einer Reklamation.

Anmerkung:
Vor der Fertigstellung am 01.06.2016
Ansage Zahnarzt: Ich werde die Brücke erstmals provisorisch einsetzen und nach einer Kontrollzeit definitiv befestigen. Normaler Vorgang!
Kurz darauf nach dem Abschluss wurde ich informiert das entgegen seiner Aussage die Brücke doch definitiv einzementiert wurde ? Frage mich - wo liegt der Grund ?
Alle meine Beanstandungen im Zusammenhang mit dem beschriebenen Vorgang, Hinweise und Reklamationen wurden barsch zurück gewiesen.

Zusatz: Den Vorgang habe ich meiner KK mitgeteilt - zwar noch keine Mitteilung bekommen, muß aber den Rechnungsbetrag bis Anfang August ausgleichen.

Frage:
1. Kann ich - zumindest - auf eine Neuanfertigung der Brücke bestehen - Vollverblendung ?.
Implantate können wohl nicht versetzt werden!!
2. Kann ich die Bezahlung - zurück halten bis Entscheidung der KK vorliegt -
bzw. die Rechnung kürzen ?
3. Oder auch eine generelle Kosten Reduzierung im Rahmen einer Schlichtung ?.
Mit dem Zahnarzt ist kein Gespräch möglich.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich bestehen hier sicherlich nach Ihrer Schilderung Anhaltspunkte darauf, dass die Leistung des Zahnarztes im vorliegenden Fall mangelhaft war.

Dies ist für das weitere Vorgehen aber ganz entscheidend sicherzustellen. Denn Sie müssen im Zweifel den Mangel nachweisen.

Sofern die Behandlung mangelhaft war, können Sie verlangen, dass Ihnen eine neue - passende - Brücke angefertigt und eingesetzt wir. Was darüber hinaus medizinisch möglich ist, kann ich so natürlich nicht beurteilen. Weiterhin können Sie Schmerzensgeld erlangen.

Melden Sie den Vorwurf der fehlerhaften Behandlung beim Zahnarzt schriftlich an, lassen Sie sich die Behandlungsunterlagen herausgeben und machen Sie bezüglich der Rechnung ein Zurückbehaltungsrecht geltend. Darüber hinaus rate ich zur weiteren anwaltlichen Vertretung.

Eine Schlichtungsstelle ist bei den LandesZahnärzteKammewn eingerichtet, dies ist sicherlich der erste Weg, über den etwas erreicht werden kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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