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Zahn Zusatzversicherung möchte nicht für einen Schaden aufkommen

19.07.2019 11:35 |
Preis: 32,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Zahnzusatzversicherung und vorvertraglicher Schaden

Hallo,

am 01.April 2019 habe ich eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Laut Vertrag gibt es keine Sperrzeit. Am 03.05.2019 hat mein Zahnarzt eine Fraktur an einem Zahn entdeckt, die mit einer Krone behandelt werden muss. die Versicherung weigert sich, dafür aufzukommen, obwohl dieser Schaden erst nach Versicherungseintritt festgestellt wurde.

Wortlaut "Gemäß den gültigen Versicherungsbedingungen besteht ein Ausschuss der Leistungspflicht, wenn bei Vertragsabschluss, vorliegend der 01.04.2019, bereits beschädigte oder erkrankte Zähne bestanden.
Aus den eingereichten Unterlagen geht hervor, dass bei Ihnen bereits am 03.05.2019 eine Zahn Behandlung angeraten worden ist, folglich zeitnah zum Versicherungsbeginn.

Demnach bestand die Behandlungsbedürftigkeit schon vor Abschluss des Versicherungsvertrages. Somit liegt nach den vorliegenden Versicherungsbedingungen ein Ausschluss der Leistungspflicht vor"

Mein Zahnarzt hat der Versicherung sogar schriftlich mitgeteilt, dass der Schaden vorher nicht bekannt war. Ich war einen Monat vor Versicherungsbeginn zu Kontrolluntersuchung und nicht von der Fraktur war ersichtlich.


Was kann ich nun machen? Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung.

Danke für die Beratung im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Natalia Lajca




19.07.2019 | 13:14

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
auf Ihre Frage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Es ist fast der Regelfall, dass Versicherungen sich mit Hinweis auf die Vorvertraglichkeit versuchen, sich um ihre Leistungspflichten zu drücken.
Allerdings kommt es nicht darauf an, ob der Schaden schon vor Vertragsabschluss bekannt war, sondern ob er schon vor Vertragsschluss vorhanden war. Vielleicht kann Ihr Zahnarzt noch einmal an die Versicherung schreiben, dass der Schaden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor Vertragsschluss nicht vorhanden war, dann haben Sie vielleicht Glück.
Wenn das auch nicht funktioniert, bleibt nur die Klage. Allerdings wird auch hier streitentscheidend sein, ob der Schaden an dem Zahn schon bei Vertragsschluss vorhanden war und Sie können sich vorstellen, dass kaum ein Sachverständiger das letztlich verbindlich beurteilen kann. Es gibt also ein hohes Prozessrisiko.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein!
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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