Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zahlungsaufforderung von AOK

| 08.03.2019 21:50 |
Preis: 48,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Versicherungspflicht

Hallo,

Ich habe folgendes Problem. AOK verlangt von mir eine Nachzahlung in Höhe von 1600 euro, weil ich drei Monate nicht versichert war. In dieser Zeit war ich arbeitslos, ALG I war gerade zu ende und um ALG II habe ich mich nicht gekümmert weil ich schwerkrank war. Kann ich diese Zahlungsauffirderung bestreiten wenn ich beweise dass ich krank war und mich nicht darum kümmern konnte? Vielen dank im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Kann ich diese Zahlungsaufforderung bestreiten wenn ich beweise dass ich krank war und mich nicht darum kümmern konnte?
Da die Nachzahlung für 3 Monate sehr hoch ist, lässt sich vermuten, dass die AOK Ihr Einkommen geschätzt hat. D.h., dass Sie auf jeden Fall die Höhe der Nachforderung „bestreiten" können. Dafür müssen Sie der AOK mitteilen, dass Sie in dem Zeitraum X € Einkommen hatten. Es wird dann neu berechnet.
Ob Sie Ihre Zahlungspflicht auf 0 reduzieren können, kann ich nicht genau sagen, ehr jedoch nicht. Denn Die Versicherungspflicht bestand unabhängig davon, ob Sie krank waren oder ALG II bekommen haben oder nicht. Was Sie machen können, jetzt den Antrag auf Zuschuss zur Krankenversicherung beim zuständigen Träger (Jobcenter) zu stellen und zwar rückwirkend, mit der Begründung, dass Sie krank und daher verhindert waren, diesen früher zu stellen.
Auf jeden Fall schauen Sie bitte, was im Schreiben von der AOK steht, ob dort eine Rechtsbehelfsbelehrung ist, dass Sie gegen den Bescheid Widerspruch einlegen können. Dann sollen Sie das fristgemäß tun.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.03.2019 | 23:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort ist klar, auf den Punkt gebracht und sehr hilfreich. "
FRAGESTELLER 08.03.2019 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70800 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
So habe ich diesen Service gedeutet, als ich mich für die Nutzung entschieden habe. Auf meine konkrete Anfrage erhalte ich gut verständlich eine klare und kompetente Auskunft. Diese habe ich erhalten. Ein klares positives Votum ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde exakt beantwortet. Vielen Danke für diesen tollen Service. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Reaktion auf die Frage und Rückfrage und was wichtiger ist, Verständliche und nachvollziehbare Antwort. ...
FRAGESTELLER