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Zahlungsaufforderung des Vermieters per Anwalt nach 13 Tagen


| 27.06.2006 17:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Meine Miete beträgt im Monat 552,50 Euro. Durch finanziellen Engpass im Juni 2006 habe ich die Miete nur in drei Raten zahlen können. Am 06.06.2006 habe ich nachweislich einen Betrag in H. von 275,50 Euro überwiesen.Am 08.06.2006 einen Betrag in H. von 175,00 Euro.Beide Beträge jeweils mit dem Vermerk " Abschlag" auf dem Überweisungsträger.Am 23.06.2006 habe ich dann den Rest direkt auf das Konto des Vermieters eingezahlt.
Vermerk: Restmiete für Juni 06.
Einen Tag später bekam ich Post vom Anwalt des Vermieters.Darin wurde ich aufgefordert, die Restmiete in H von 102 Euro zu zahlen. Außerdem hätte ich Anwaltskosten zu tragen in H. von 47,39 Euro.
1. Frage: Ist die Vorgehensweise meines Vermieters gerechtfertigt? Habe ich in diesem Fall tatsächlich die Anwaltskosten zu zahlen? Die Miete ist sonst spätestens am 6. jeden Monats gezahlt.
2. Frage: Wenn ja, ist die Höhe der Rechnung des Anwaltes bei einem Streitwert von 102 Euro rechtens?
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Die Miete ist eine nach dem Kalender bestimmte Zahlungspflicht. Diese haben Sie (ohne Abstimmung mit dem Vermieter) nicht eingehalten. Damit befinden Sie sich im Verzug.

Die Zahlungsaufforderung durch den Anwalt ist damit ein Schaden, der durch den Verzug begründet ist und den Sie unter diesem Gesichtspunkt zu tragen haben.

Überschlägig dürfte die Rechnung bis auf einen geringen Betrag einer angemessenen 1,3 Gebühr zzgl. Auslagen und MWst. entsprechen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.06.2006 | 18:02

Kann ich meinem Vermieter eine ordentliche Kündigung persöhnlich aushändigen? Mir das schriftlich bestätigen lassen, am 2.des Monats Juli.Im Mietvertrag ist vereinbart, das die Kündigung schriftlich bis zum dritten Werktag eines Monats dem Vermieter zugehen muss. Da der 2. Juli ein Sonntag ist, wäre es per Post mit Einschreiben - Rückschein zu spät.
Auch vielen Dank für die prompte Beantwortung meiner Frage.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.06.2006 | 18:15

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihre neu Frage nicht als Nachfrage beantworten kann. Nach den FEA-Regeln dürfen hier keine neuen Fragen, sondern nur Verständnisfragen zur Antwprt beantwortet werden. Ich muss Sie daher bitten, eine neue Anfrage zu stellen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Bewertung des Fragestellers |


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