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Zahlungsaufforderung Inkassofirma


| 19.01.2018 14:58 |
Preis: 45,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo,
mit Schreiben vom 15.01.18 erhalte ich eine Zahlungsauffoderung über 688,50 €, bezugnehmend auf eine Hauptforderung von 248,66 vom 07.01.1988 per Vollstreckungsbescheid. In der Aufstellung sind dann als erstes Gerichtsvollzieher-Kosten von 39,32 € aufgeführt, vom 29.01.1988. Rest sind Zinsen, Anschriftenermittlung(03.05.2012), Einwohnermeldeanfrage (20.01.2015), Adressermittlung (03.07.2015).

Meine Fragen:
Gilt die 30-Jahre-Verjährungszeit vom 07.01.88 oder 29.01.88(Gerichtsvollzieher)? Ich kann mich an die Zusammenhänge nicht mehr erinnern.

Sind die Zinsen gerechtfertigt? (Verjährungszeit 3 Jahre?)

Fristsetzung für Antwort 25.01.18, soll ich nicht antworten?


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Hauptforderung dürfte nicht verjährt sein, denn der Vollstreckungsbescheid ist 1988 rechtskräftig geworden. Die 30-jährige Verjährungsfrist begann also erst mit dem 1.1.1989 zu laufen.

Für Zinsen, die erst nach dem Vollstreckungsbescheid angefallen sind, gilt aber die dreijährige Verjährungsfrist, so dass diese zum Großteil verjährt sein werden.

Das Gleiche gilt für die angefallenen Kosten.

Auf die Verjährung müssen Sie sich aktiv berufen - also sollten Sie antworten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2018 | 15:37

Danke. Kann ich nachprüffen, ob der Vollsteckungsbeamte wirklich tätig war, denn das ist ja anscheinend wichtig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.01.2018 | 14:41

Das können Sie nicht nachprüfen - aber die Kosten sind aufgrund der Rechnung angefallen.


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Bewertung des Fragestellers 19.01.2018 | 15:49


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