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Zahlung von vertraglich geregelten Leistungen, bei vorab Privatzahlung

| 19.02.2019 12:04 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


2016 hatte ich Krebs in der Bauchspeicheldrüse. Prof. Keck (Universitätsklinik Lübeck) hat mich erfolgreich operiert. 2018 hat meine Hausärztin Gewichtsverlust festgestellt und mir eine Überweisung für eine MRT- Untersuchung in der Universitätsklinik Lübeck ausgestellt. Am 31.07.2018 hatte ich einen Termin in Lübeck.
Leider hatte ich meine Techniker- Karte in Celle (200 km von Lübeck) liegen lassen und musste mich also als Privatpatient behandeln lassen. Ich habe die Rechnung der Klinik über € 932,56 der Techniker eingereicht, mit der Bitte, mir die vertraglich geregelten Sätze zu bezahlen. Die Techniker lehnt dieses ab. Hat es Sinn, hier einen Rechtsanwalt einzuschalten?
Ich habe eine Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung.
mfg
19.02.2019 | 14:23

Antwort

von


(2362)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten die Ablehnung der Techniker unbedingt prüfen lassen, damit die Gründe der Nichtübernahme bekannt sind.

Allerdings dürfte nach erster Einschätzung die Annahme der Techniker zutreffend sein.

Hintergrund ist der Bundesmantelvertrag - Ärzte vom 1. Juli 2018; aktuelle Fassung vom 01.01.2019.

§ 18 des Vertrages regelt das Vorgehen, wenn der Versicherte seine Gesundheitskarte vor Beginn der Behandlung nicht vorlegen kann. Über die Anlage 28 zu dem Vertrag betrifft dieses auch ambulante Untersuchungen im Krankenhaus.

In § 18 des Vertrages heißt es dazu:

"Der Vertragsarzt darf von einem Versicherten eine Vergütung nur fordern,

1. wenn die elektronische Gesundheitskarte vor der ersten Inanspruchnahme im Quartal nicht vorgelegt worden ist bzw. ein Anspruchsnachweis gemäß § 19 Abs. 2 nicht vorliegt und nicht innerhalb einer Frist von zehn Tagen nach der ersten Inanspruchnahme nachgereicht wird,
2. wenn und soweit der Versicherte vor Beginn der Behandlung ausdrücklich verlangt, auf eigene Kosten behandelt zu werden, und dieses dem Vertragsarzt schriftlich bestätigt,
3. wenn für Leistungen, die nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung sind, vorher die schriftliche Zustimmung des Versicherten eingeholt und dieser auf die Pflicht zur Übernahme der Kosten hingewiesen wurde."

Danach hätten Sie die Möglichkeit gehabt, die Vergütung zu verhindern, wenn Sie innerhalb der genannten zehn Tage Ihre Karte nachgereicht hätten.

Wird die Frist hingegen überschritten, kann eine Rechnung gestellt werden, die dann aber nicht zu einer Erstattung führt.

Möglicherweise haben Sie auch ein Dokument unterschrieben, dass Sie auf eigene Kosten behandelt werden wollten.

Das wird zu klären sein, weil auch ein Anspruch gegen die Klinik auf Rückzahlung zu prüfen wäre, wenn diese Sie unzutreffend beraten hat.

Sie sollten daher den Sachverhalt umfassend prüfen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 21.02.2019 | 09:06

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