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Zahlung von Pflichtteilsansprüchen

29.06.2006 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Situation:
-leiblicher Vater verstorben
-Kinder aus 1. Ehe; auch ich (nur pflichtteilsberechtigt)

Sachlage:
-Streitigkeiten mit 2. Ehefrau wegen Pflichtteil, sie wollte keinerlei Informationen geben
-ihr Anwalt legte Berechnungen vor, von denen niemand wusste, ob diese korrekt sind
-nach einigem Hin und Her mit Zahlungsvorschlägen von ihr (u.a. € 12.000), bat ich sie um Überweisung von € 12.000 (kam o.g. Berechnungen nahe),
-sie zahlte nicht und Streitereien gingen weiter, sie legte immer neue Berechnungen vor, nach denen sich der Pflichtteil mehr und mehr verringerte
-ich wollte nicht weiter streiten und bat darum, dass sie doch endlich überweisen sollte; meine Bitte bezog sich ausschließlich auf die Überweisung und beinhaltete weder Zahlen noch sonstige Daten
-allerdings waren mit dieser Bitte natürlich die zuvor von mir angesprochenen € 12.000 gemeint, eine andere Zahlungsaufforderung gab es von mir nicht
-sie zahlte aber nur € 10.000 ohne mündliche oder schriftliche Vereinbarungen zwischen uns
-ich bestätigte ihr schriftlich den Geldeingang mit den Worten ‚Geldeingangsbestätigung ohne Vereinbarung’!
-zwischenzeitlich waren meine Geschwister beim Fachanwalt für Erbfragen, welcher Fehler bei ihren Berechnungen und denen ihres Anwaltes offen legte, meine Geschwister erhielten je € 15.000
-mit diesem Kenntnisstand bat ich 2. Ehefrau wegen Gleichstellung um Überweisung von restlichen € 5.000 u.a. mit dem Inhalt, dass ich nach dieser Zahlung keinerlei Ansprüche mehr erhebe, diese als abgegolten sowie diese Angelegenheit als abgeschlossen betrachte
-von abgegoltenen Ansprüchen oder abgeschlossener Angelegenheit meinerseits war vorher nie die Rede
-sie zahlt nicht und hüllt sich in Schweigen

Frage:
Ist die Information, dass ich ein Anrecht auf die Differenz von € 5.000 habe, korrekt und was ist zu tun, wenn sie nicht zahlt?

Wenn möglich, bitte ich darum, dies nicht auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen

Guten Abend,

mit der Annahme der Zahlung haben Sie nach Ihrer Schilderung weder ausdrücklich noch stillschweigend auf Pflichtteilsansprüche verzichtet. Im Gegenteil haben Sie mit Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Mitteilung nach Zahlungseingang deutlich gemacht, daß die Angelegenheit für Sie noch nicht beendet ist.

Ihnen stehen damit nach wie vor im Grundsatz Pflichtteilsansprüche zu. Ob diese noch 5.000,- € oder einen höheren oder geringeren Betrag ausmachen, hängt natürlich vom Bestand des Nachlasses ab. Diesen kann ich mangels genauer Kenntnis nicht beurteilen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

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