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Zahlung von Heizkosten

07.12.2006 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe im Zeitraum 01.07.2004 bis 30.11.2006 in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus mit einem Großteil Eigentumswohnungen gewohnt. Bei den zuständigen Stadtwerken habe ich einen monatlichen Abschlag für die Verbrauchskosten Strom, Warm-, Kalt- und Abwasser in Höhe von ca. 70,- gezahlt. Zusätzlich habe ich an den Vermieter monatlich 75,- Mietnebenkosten gezahlt. Kürzlich bekam ich eine Rechnung mit Heizkostenabrechnung für den Zeitraum 01.07.04 - 31.12.04 in Höhe von 217,- und für das gesamte Jahr 2005 in Höhe von 897,-. Die zuständigen Stadtwerke entschuldigten sich in dem Anschreiben für die so spät gestellte Rechnung mit dem Hinweis, dass sie erst vor kurzem den Hinweis vom Vermieter bekommen haben, dass ich in der Wohnung im o.g. Zeitraum gewohnt habe.
1) Aus meiner Sicht ist die Rechnung 2004 hinfällig, korrekt?
2) Aus meiner Sicht ist das Verhältnis der Rechnungen 2004 und 2005 nicht schlüssig, da die Rechnung 2005 für den doppelten Zeitraum ca. 4mal so hoch ausfällt. Kann ich die Rechnung aufgrund dieser Sachlage anfechten/ nicht akzeptieren?
3)Die Aussage der Stadtwerke, erst vor kurzem von dem Mietverhältnis erfahren zu haben ist ja falsch, da ein Vertrag zwischen mir und den Stadtwerken bestand. Kann ich aufgrund eines nicht vorhanden Vertrages die Zahlung anfechten?
4) Ist eventuell dem Vermieter ein Versäumniss vorzuwerfen, da er die Pflicht hat (z.B.gem. Heizkostenverordnung) die Zahlung zu überwachen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihrer Darstellung gehe ich davon aus, dass Sie neben dem Mietverhältnis mit dem Vermieter auch einen eigenständigen Versorgungsvertrag mit den Stadtwerken geschlossen haben. Auf diesen Versorgungsvertrag ist jedoch das Mietrecht überhaupt nicht anwendbar, weshalb die Stadtwerke durchaus auch jetzt noch berechtigt sind, über die entstandenen Kosten abzurechnen.

Auch die sonstigen gesetzlichen Regelungen zu "Nebenkostenabrechnungen" in Mietverhältnissen greifen damit nicht, was leider dazu führt, dass die Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit und Form der Abrechnung weitaus niedriger sind.

Selbstverständlich können Sie eine Begründung für die Höhe der Abrechnung verlangen. Allein die Divergenz zwischen den Rechnungen von 2004 und 2005 reicht zur Zurückweisung der aufgemachten Forderung jedoch sicherlich nicht.

Ich sehe leider auch keinen Grund, den Vertrag mit den Stadtwerken irgendwie anzufechten oder den Vermieter wegen mangelnder Kontrolle in Regress zu nehmen. Es oblag Ihnen allein, als Vertragspartner der Stadtwerke die Erfüllung der beiderseitigen Vertragspflichten zu überwachen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

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