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Zahlung einer Zahnbehandlung


18.08.2005 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich habe mir im Juni einer Zahnbehandlung unterzogen, zu der ich 8.711,30 Euro zuzahlen muß. Es wurde unter Vollnarkose das komplette Gebiss überkront und vorher behandelt.Vom Zahnarzt wurde mir vorher mitgeteilt, das ich die Summe in Raten zahlen kann. Kaum aus der Narkose kam die Rechnung. Ich sollte ein Formular unterschreiben um die Ratenzahlung zu beantragen. Diese Unterlagen bekam ich am Montag, den 15.08.2005! Heute erhielt ich schon wieder eine Mahnung. Leider aber ist die Zahnbehandlung noch nicht mal abgeschlossen. Ich war im Urlaub bei einem Zahnarzt, der mir sagte, das es einfach unter aller Sau ist, was ich da bekommen habe. Zwei Zähne sind bereits beschädigt. Meine 1. Frage ist, ob ich das Recht habe zu einem neutralen Gutachter zu gehen, da ich überhaupt nicht zufrieden bin. Ich kann kaum was essen, nichts abbeißen, geschweige denn Fleisch zerkauen. Und sitzen tut es auch nicht richtig. Meine 2. Frage ist, ob ich sofort anfangen muß zu zahlen, obwohl die behandlung noch gar nicht abgeschlossen ist, da ich eben nicht zufrieden bin?
Vielen Dank!!
18.08.2005 | 14:12

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte. Zunächst weise ich aber darauf hin, dass es sich derzeit wohl nur um ein vertragsrechtliches Problem handelt!

Generell ist eine Leistung nach Fälligkeit zu zahlen. Dies ist immer Tatfrage, zumal ich nicht genau weiß, was Sie unterschrieben haben. Allerdings können Sie – zumal die Leistung ersichtlich schlecht erfüllt wurde, bis zum endgültigen Erbringen der Leistung regelmäßig ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Dies ergibt sich auch aus der Sachmängelgewährleistung im Werkvertragsrecht. Von daher würde ich nichts bis zum regelgerechten Abschluss der Bahandlung zahlen. Der Preis scheint mir bei einer kompletten Überkronung allerdings realistisch!

Sollten nach Abschluss der Behandlung Anhaltspunkte für Behandlungsfehler vorliegen, sollten Sie tatsächlich einen RA, der sich mit Arzthaftung auskennt, kontaktieren. Dieser wird dann auch die medizinische Schlichtungsstelle vorab um ein Gutachten ersuchen. Für die weitere Vetretung stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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