Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zahlung einer Geldbuße bei Fahren ohne Fahrerlaubnis?

08.02.2009 20:22 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich war mit meiner Frau auf einem öffentlichen Parkplatz, der am Wochenende nicht benutzt wird, um ihr die Möglichkeit zu geben, das Anfahren im ersten Gang zu üben. Der Parkplatz ist sehr groß, übersichtlich (ohne Sichtbarrieren) und der Teil, auf dem wir fuhren, wurde nicht von parkenden oder fahrenden Fahrzeugen genutzt. Es bestand keinerlei Gefährdung, weder für Personen, noch Eigentum.

Als eine Polizeistreife auf den Parkplatz fuhr und nach unseren Papieren fragte, wurden wir darüber aufgeklärt, dass es sich um eine Straftat handelt und wir eine Anzeige erhalten. Uns war vorher leider nicht bewußt, dass dies geahndet wird, da uns weder Freunde, mit denen wir vorher darüber sprachen, darüber aufgeklärt hatten, und vor unserem Eintreffen auf dem Parkplatz offensichtlich ein anderer Fahrschüler dort mit seinem Vater übte. Im nachhinein war dies natürlich naiv.

Die Anzeigen lautet auf Fahren ohne Fahrerlaubnis bei meiner Frau bzw. Zulassen des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis bei mir. Mittlerweile haben wir die Aufforderung zur Äußerung (Anhörungsbogen) erhalten. Ist es ratsam, sich zur Beschuldigung zu äußern, oder die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße anzukreuzen ?

Da wir bislang nicht auffällig geworden sind, wären wir mit einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg einverstanden.

Wie kommt man möglichst ungeschoren aus solch einem Fall heraus ?

08.02.2009 | 20:46

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Ihrer Ehefrau wird Fahren ohne Fahrerlaubnis (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG ) und Ihnen das Gestatten des Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG ) vorgeworfen.

Geldstrafe und Punkte in Flensburg sind zu erwarten. Allerdings könnte man versuchen, eine Einstellung des Strafverfahrens gem. § 153 a StPO zu erreichen. D. h. Sie und Ihre Ehefrau hätten dann eine Geldbuße z. B. zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung, zu zahlen.

Vertretbar wäre diese Einstellung, weil das Verschulden durchaus als gering angesehen werden kann. Erzwingen kann man diese Verfahrensweise jedoch nicht, da die Staatsanwaltschaft "mitspielen" muß.


2.

Bevor Sie sich zur Sache äußern, rate ich dringend, einen Rechtsanwalt aufzusuchen und sich über die Sach- und Rechtslage beraten zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(1217)

Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Erbrecht, Familienrecht, Straßen- und Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, allgemein, Kaufrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90337 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Anwalt hat kompetent und schnell geantwortet ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich bin sehr zufrieden und bedanke mich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell und klar ...
FRAGESTELLER