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Zahlung einer Forderung

05.03.2015 10:16 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Zusammenfassung: Forderungserlass (§ 397 BGB)?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 22.01.2015 folgendes Schreiben vom gegnerischen Anwalt erhalten:

"Leider habe ich keine weitere Zahlung von ihnen erhalten.
Ich fordere Sie daher nunmehr auf, die restliche offene Forderung in Höhe von 1.332,05€ bis spätestens 30.01.2015 zu überweisen.
Sollte ein fristgerechter Ausgleich nicht erfolgen, werde ich Zahlungsklage erheben müssen."

Ich habe sofort die Forderung in Höhe von 1.332,05 Euro beglichen.

Am 09.02.2015 kam dann folgendes Schreiben:

"Vielen Dank für die Überweisungen. Anbei erhalten Sie eine aktuelle Forderungsaufstellung. Aus der Aufstellung können Sie die angefallenen Zinsen und die Restforderung ersehen. Bitte überweisen Sie den Restbetrag von 713,51€. Damit ist die Angelegenheit erledigt."

Muss ich die 713,51 Euro bezahlen, denn für mich ist mit dem ersten Schreiben und der vollständigen geforderten Zahlung die Sache erledigt?




Einsatz editiert am 05.03.2015 10:19:37

Einsatz editiert am 05.03.2015 10:21:47

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt.

Leider ergibt sich aus Ihrer Fragestellung der Zusammenhang nicht.

Offensichtlich handelt sich bei den 1.332,05 € um einen Teilbetrag einer vormals höheren Forderung.

Sie interpretieren das Schreiben so, dass mit Zahlung dieses Betrages (d.h. des Restes) die Angelegenheit erledigt ist.

Dann müsste der Gläubiger durch dieses Schreiben auf weitere Beträge (bei Ihnen wohl die Zinsen) verzichtet haben.

Ein solcher Verzicht ist dem Schreiben nicht zu entnehmen. Es wurde mit dem Schreiben lediglich mitgeteilt, dass die (Haupt)Forderungen mit der Zahlung beglichen ist. Auch darf der Gläubiger seine Forderungsberechnung korrigieren, wenn die Angelegenheit nicht ausdrücklich als erledigt bezeichnet wird, z.B. durch eine Wendung wie "abschließend" oder "zur Erledigung der Angelegenheit".

Diese endgültige Erledigung würde gemäß dem von Ihnen genannten zweiten Schreiben mit Zahlung der 713,51 € eintreten.

Erst nach Zahlung der Hauptforderung konnten die Zinsen exakt berechtnet werden.

> Dem Grunde nach kann der Gläubiger bzw. sein Anwalt daher auch die nicht verjährten Zinsen von Ihnen noch fordern.

Ob die Zinsen der Höhe nach richtig sind und von Ihnen gefordert werden dürfen, kann ich anhand Ihrer Angaben nicht beantworten. Die Höhe hängt unter anderem von der Gesamtforderung und der Dauer des Zahlungsverzugs ab.

Nutzen Sie bei Bedarf bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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