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Zahlung an Anwältin bei Wechsel - Scheidung


24.12.2005 02:11 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrter Herr RA.

Ich habe vor zehn Monaten eine in Scheidung lebende Frau kennengelernt. Die Umstände zwangen sie, sich von dieser RAtin zu befreien, was zu drei Privat Rg.von insges. 7000 euro führte.
Diese wurden dann, wg. folgender Mahnungen aus Angst mit dem Vermerk auf der ÜW "unter Vorbehalt" gezahlt.Aus meiner Sicht: Drei Rechnungen jeweils aus einer Zeile ohne Nachweis eines einzigen Termines, also der Nachvollziehbaren EinzelLeistungen,Schreiben etc. oder sonstiger erbrachter Leistungen.Meine Bekannte war und ist immer noch in psych.Behandlung und hat max. an drei Besprechungen teilgenommen.
So verhandelte die RAtin gg. den Wunsch meiner bekannten wohl ausgiebig mit dem EX und deren Geliebten wg. der Hausteilung. Die Anwältin wurde vom KH empfohlen. Nur Anführungen von allg. Gebührensätzen sind auf den Rechnungen.
Nicht mal ein Handwerker würde sich so eine Abr. erlauben. Ist das rechtens.
Danke für Ihre Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Anhand der von Ihnen übermittelten Informationen kann ich Ihnen in rechtlicher Hinsicht folgenden kurzen Ausblick geben:

Wie Sie vielleicht wissen, richtet sich der Gegenstandswert in ehrerechtlichen Verfahren unter anderem nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten sowie hier auch nach der Höhe geltend gemachter Unterhalts- und Zugewinnausgleichsansprüche.

Die Höhe der Anwaltsgebühren von ca. € 7.000 könnte also daher rühren, dass hier ziemlich hohe Zugewinnansprüche im Raum stehen (z.B. wegen der Hausteilung!) und auch das Einkommen der Eheleute eher überdurchschnittlich ist oder aber, dass die Dauer und die Schwierigkeit des Scheidungsverfahrens dies rechtfertigen.

Keinesfalls dürfen nicht wahrgenommene Termine oder nicht abgesprochene Vertretungen anwaltlich in Rechnung gestellt werden.

Nach Ihrer Schilderung könnte es durchaus sein, dass die Rechnung überhöht ist, zumal Sie erwähnen, dass die Anwältin nicht besonders nachhaltig tätig schien. Dies müsste im Einzelnen anhand aller wesentlichen Daten durchgerechnet werden, gegebenenfalls mit anwaltlicher Hilfe.

Zunächst sollte Ihre Bekannte aber bitte unbedingt die im Bezirk ihrer Rechtsanwältin zuständige Rechtsanwaltskammer (RAK) kontaktieren.

Die RAK überprüft in Zweifelsfällen wie diesem die Gebührenrechnung, ohne dass zunächst Kosten für Sie entstehen.


Ich hoffe, Ihnen mit diesem Rat weitergeholfen zu haben.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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