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Zahlung Stornogebühren

20.07.2017 12:03 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


13:18
Hallo liebe Rechtsanwälte,

ich brauche dringend einen juristischen Rat:

Am 03.05.2017habe ich mit einer Bekannten zusammen eine Fernreise gebucht. 31.08.2017- 16.09.2017 Vertragsnehmerin ist sie. Die Anzahlung 480€ pro Person (Gesamtwert der Reise 1850€ pro Person) hat sie dem Veranstalter überwiesen, aber den Betrag von mir alsbald nach der Buchung überwiesen bekommen.
Es gab und gibt keine zusätzlichen schriftlichen oder mündlichen Vereinbarungen zwischen uns.

Vor ca 5 Wochen haben wir uns gestritten ( Meinungsverschiedenheiten, Zickerei ) und sie hat sich dazu entschieden die Reise aus diesem Grund nicht mehr antreten zu wollen. Dies teilte sie mir per Whatsapp mit. Mitgeteilt hat sie mir genauer, dass sie die Reise nicht antreten wird und dass ich jetzt für mich gucken soll, wie es weitergeht. Ich habe versucht über Internetportale und auch Freunde und Bekannte ihren Anteil der Reise aber auch die Reise im gesamten anzubieten. Beides hat nicht funktioniert. Zu teuer oder zu kurzfristig. Eine Alleinreise würde 2884 laut Veranstalter kosten anstatt 1850€ pro Person. Also ist absolut keine Option. Auf die Bitte sich mit um einen Lösungsvorschlag zu kümmern mit dem beide Seiten leben können, hat sie mir die Optionen genannt: Alleine zu reisen, jemanden zu finden (beides geht nicht) oder die Stornogebühren in Höhe von 465€ pro Person für mich selbst zu tragen. ( „Jeder trägt seine Stornogebühren selbst, dass würde sie von mir erwarten.") Dazu bin ich nicht bereit. Ich habe die Reise in dem Glauben gebucht, dass wir diese antreten. Eine Reiserücktrittsversicherung gibt es nicht, da keiner von uns von einer solchen Situation ausgegangen ist. Diese würde aber in diesem Fall eh nicht greifen.

Meine Frage ist: Habe ich die Chance, dass sie die Stornogebühren alleine tragen muss? Bzw muss ich meine Stornogebühren zahlen oder kann ich auf die Rückzahlung der Stornogebühren ihrerseits an mich bestehen? ( Sie hat die Zahlung von 480€ von mir bekommen)
Ich habe mehrfach betont, dass ich die Reise antreten würde wie gebucht. Einzig und allein in einer Kurzschlussreaktion nach mehrfachen Versuchen die Wogen zu glätten und einer Bedenkzeit das sie es sich nochmal überlegen soll habe ich einmal aus Enttäuschung gesagt ich würde auch nicht mehr mit ihr fahren wollen, dies aber wieder widerrufen, da es so nicht stimmt.

Ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen.
Danke im Voraus.
20.07.2017 | 13:10

Antwort

von


(406)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Bekannte ist gegenüber dem Reisebüro Vertragsnehmerin, haftet also für die entstandenen Reisekosten.
Da sie die Reise nicht mehr antreten will, muss sie selbst grundsätzlich entweder die Reise stornieren oder aber für einen Ersatzreisenden sorgen und die diesbezüglich anfallenden Kosten wie etwa Änderung des Flugreisenden, etc. tragen.

Ihr Bemühen um einen Ersatzreisenden ehrt Sie, spielt aber keine Rolle, wenn Ihre Bekannte nicht mitzieht, da sie alleinig als Vertragspartnerin den weiteren Ablauf bestimmen kann.

Storniert diese die Reise, die Sie auch weiterhin antreten würden, ist Ihnen Ihre Bekannte zum Ersatz der Stornokosten verpflichtet, zudem zur Rückzahlung des bereits angezahlten Reisepreises. Sie sollten hier auf eine rasche Entscheidung drängen, da die Stornokosten in der Regel ansteigen, je näher der Reisebeginn rückt.

Gerne stehe ich Ihnen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 20.07.2017 | 13:16

Hallo,

erst einmal vielen Dank!
Ich werde wohl auf ihr Angebot eingehen die mir entstanden Kosten geltend zu machen.
Meine Bekannte hat den Urlaub, wie ich soeben vom Vertragspartner Neonreisen erfahren habe am 07.07. storniert obwohl wir schriftlich festgehalten eine Frist bis zum 21.07 untereinander vereinbart haben.
Somit ist sie doch in jedem Fall zur Rückzahlung verpflichtet?

Danke und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.07.2017 | 13:18

Sehr geehrte Ratsuchende,

meines Erachtens ist Ihre Bekannte damit in jedem Fall ersatzpflichtig.

Gerne stehe ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung hilfreich zur Seite.
Meine Kontaktdaten sind hinterlegt.

Mit freundlichen Grüßen

Türk
Rechtsanwältin

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