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Zahlung Nießbrauchswert steuerlich geltend machen

13.10.2015 11:21 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Vor 12 Jahren hat mir meine jetzt 79 Jahre alte Mutter eine Eigentumswohnung geschenkt. Bei der Schenkung wurde ihr vertraglich ein uneingeschränktes Nießbrauchsrecht für die Wohnung eingeräumt. Sie selbst hatte sich die Wohnung vor 23 Jahren als Kapitalanlage gekauft und bis vergangenen August die Mieteinnahmen für ihren Unterhalt verwendet. Im vergangenen Juli bat mich Mutter ihr den aktuellen Nießbrauchswert auszuzahlen, da ihr die Tätigkeit als Eigentümerin und Vermietererin zuviel wurde. Diesem Wunsch habe ich entsprochen und ihr die zu erwartenden Mieteinnahmen für die kommenden 5 Jahre als Gegenleistung für die Löschung des Nießbrauchs bezahlt.
Meine Frage: Unter welchen Umständen kann ich die Auszahlung des Nießbrauchwerts steuerlich - evtl. als Unterhaltsleistung - geltend machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich verstehe die Konstellation so, dass Sie seit dem Ende des Nießbrauchs durch Ihre Mutter als Vermieter fungieren und die Mieten vereinnahmen, Sie also mit diesen Einkünften steuerpflichtig sind. Die entgeltliche Ablösung des Nießbrauchs führt in diesem Fall bei Ihnen zu nachträglichen Anschaffungskosten (BFH, Urteil v. 15.12.1992, IX R 323/87, BStBl II 1993, 488).

Den auf das Gebäude entfallenden Anteil der Anschaffungskosten können Sie gemäß § 7 Abs. 4 EStG mit den dort genannten Prozentsätzen abschreiben. Ihr zu versteuerndes Einkommen aus der Vermietung mindert sich in der Höhe dieses Abschreibungsbetrages.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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