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Zahlung Krankenhaustagegeld bei Anschlussrehabilitation / Frist von 14 Tagen

20.02.2020 15:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Es geht um Leistungspflichten der Krankenkassen, hier Krankentagegeld bei Rehabilitation.

Aus Kapazitätgründen der infrage kommenden Kliniken, konnte ich meine Anschlußrehabilitation erst 16 Tage nach Krankenhausentlassung antreten.
Die UKV verweigert wegen Fristüberschreitung (drei Tage) die Zahlung von Krankenhaustagegeld.

Muß die UKV zahlen?

Dazu SGB 4.4:
Es gilt eine Frist von 14 Tagen. Diese gilt als eingehalten, wenn aus medizinischen Gründen und/oder zwingenden tatsächlichen Gründen (z. B. Kapazitätsgründe) eine unmittelbare Aufnahme zur Rehabilitation noch nicht möglich ist; dabei soll ein Zeitraum von 6 Wochen nach Beendigung der Krankenhausbehandlung nicht überschritten werden.
22.02.2020 | 02:10

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

Die UKV verweigert wegen Fristüberschreitung (drei Tage) die Zahlung von Krankenhaustagegeld.
Muß die UKV zahlen?

Nach § 5 der MB/KT ist vorliegend prinzipiell die Leistungspflicht eingeschränkt:

"g) während Kur- und Sanatoriumsbehandlung sowie während Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, wenn der Tarif nichts anderes vorsieht. "

Wenn Ihr Tarif der UKV dennoch eine Leistung gewährt, darf sie auch die Regeln dazu bestimmen:

Die UKV schreibt dazu auf ihrer Internetplattform: "In der Regel muss eine Anschlussheilbehandlung innerhalb von 14 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus angetreten werden, um eine optimale Genesung sicherzustellen. Im Rahmen unseres Reha-Services beraten wir Sie bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung für Reha und Anschlussheilbehandlungen".

Das korrespondiert in der Tat mit Ihrem Zitat dahingehend, dass die Regel aus nachvollziehbaren Gründen ausgesetzt ist. Solche Gründe haben Sie hier genannt bzw. müssen Sie der UKV glaubhaft vortragen. Denn wenn die "Suche nach einer geeigneten Einrichtung für Reha und Anschlussheilbehandlungen für eine optimale Genesung" sich aus Kapazitätsgründen um wenige Tage verzögert hat, ist nicht einzusehen, dass hier eine absolute Ausschlussfrist ausgelöst ist.

Letztlich müsste ich die Argumente der UKV und Ihre Behandlungsakte kennen, um das abschließend zu beurteilen. Jedenfalls sehe ich durchaus Möglichkeiten, die UKV unter Hinweis darauf, dass eine Ausschlussfrist nicht willkürlich ausgelöst werden darf, zu überzeugen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

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