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Zählt ein Wohnrecht zur Erbmasse?

| 14.04.2007 09:59 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Eltern wollen mir Ihr gemeinsames Einfamilienhaus überschreiben. Hierbei soll ein Wohnrecht für meine Eltern eingetragen werden. Es gibt neben mir noch ein weiteres Kind aus der ersten Ehe meines Vaters, zu dem jedoch keinerlei Kontakt besteht.

Nun zu meiner Frage. Hat dieses Kind im Falle des Todes meines Vaters, auch wenn der Todeszeitpunkt mehr als 10 Jahre nach der Überschreibung liegt, irgendwelche Ansprüche an dem Haus (z.B. aufgrund des eingetragenen Wohnrechts)? Ist ggf. etwas bei der Eintragung des Wohnrechts zu beachten, damit dieses mit dem Tod beendet und nicht vererbbar ist?

Falls doch ein Anspruch besteht, ließe sich dieser irgendwie verhindern?

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und danke schon jetzt für Ihre Hilfe.
Eingrenzung vom Fragesteller
14.04.2007 | 09:59

Sehr geehrter Fragesteller,

der Nießbrauch an Sachen nach § 1030 BGB endet über § 1061 BGB mit dem Tod des Nießbrauchers. Soll der Erbe auch in den Genuß eines solchen Nießbrauchs kommen, kann sich der Eigentümer, in diesem Fall Sie, uU durch Vormerkung gesichert, verpflichten dem Erben einen neuen Nießbrauch zu bestellen. Solange dies nicht erfolgt, erreichen Sie die gewünschte Konstellation.

Ich hoffe meine Antwort kann Ihnen zu einer ersten Orientierung dienen. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt, weil bei Überprüfung des Sachverhaltes, insbesondere anhand der zu prüfenden Unterlagen sich Umstände ergeben können, die zu einer abweichenden Beurteilung führen.


Mit freundlichen Grüssen

Oliver Martin
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 14.04.2007 | 11:03

Sehr geehrter Herr Martin,

erstmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Verstehe ich es richtig, dass somit (nach 10 Jahren) weder der Nießbrauch, noch das Haus selber (da dieses ja nach der Übertragung mir gehört) zur Erbmasse zählt?

Verstehe ich sie desweiteren richtig, dass bezüglich der Erbmasse kein Unterschied zwischen Nießbrauch und Wohnrecht besteht, da wir ja (wie ursprünglich geschildert) ein Wohnrecht eintragen wollen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.04.2007 | 09:13

Sehr geehrter Fragesteller,

der Nießbrauch wird gerade nicht vererbt.

Die 10 Jahresregel ist nur für fiktive Erhöhung der Erbschaft z.B. im Rahmen des Pflichtteilsergänzungsanspruchs nach § 2325 BGB und wegen der Erbschaftssteuer wichtig. Sie bezieht sich auf den übertragenen Vermögenswert.

Ich hoffe Ihre Nachfrage beantwortet zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen

Oliver Martin
Rechtsanwalt

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