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Yogalehrer Ausbildung

02.08.2021 15:56 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe letztes Jahr eigentlich eine Yogalehrerausbildung gebucht.

Jetzt bekam ich dazu die Rechnung.
Allerdings haben sich die Preise , der Ort und auch das Datum der Module im Vergleich zum Vertrag vom Mai 2020 geändert.

Ich habe nach Erhalt der Rechnung von Modul 1, einen Widerruf geschickt.

Nun besteht der Anbieter auf den Vertrag von Mai 2020, möchte aber die 150€ mehr pro Modul.
Der Ort der Ausbildung ist für mich wirklich inakzeptabel.
Anstatt in einem Seminarhaus, findet die Ausbildung nun in einem Fitnessstudio statt.
Unterbringung mehr als 3km entfernt nur möglich.

Der Anbieter besteht bei Kündigung bis 6 Monate vor der Ausbildung auf 50% der Ausbildungskosten.
Nun sind es nur noch 4 Monate vor Ausbildung und der Anbieter besteht auf den kompletten Ausbildungsbetrag.
Laut den neuen AGB‘s muss ich sogar hinnehmen, dass die Ausbildung Online stattfinden darf, wenn es aufgrund der Corona Bestimmungen nicht erlaubt sein sollte.

Ich habe nach Abschluss des Vertrages keine Anzahlung geleistet.
Und auch bisher keine Mahnung erhalten. Nur eine Rechnung mit dem Rechnungsdatum im Juli 2021 erhalten.
Wie kann ich hier weiter vorgehen?

02.08.2021 | 16:44

Antwort

von


(609)
Throner Str. 3
60385 Frankfurt am Main
Tel: 069-4691701
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben wie folgt beantworte:


Im Hinblick auf die Konditionen der Ausbildung sind die bei der Buchung im letzten Jahr vereinbarten Bedingungen anwendbar.


Der Anbieter hat daher nicht das Recht die vertraglichen Bedingungen wie Preise, den Ort, AGB und das Datum der Module einseitig zu ändern.


Da Sie jetzt eine Rechnung erhalten haben, würde ich Ihnen empfehlen, nachweislich schriftlich – per Einwurf/Einschreiben – die Rechnung zurückzuweisen und auf die vereinbarten Bedingungen – also insbesondere Ort und Preis der Ausbildung zu bestehen. Wenn Sie dies in dem erwähnten Widerruf bereits getan haben, entfällt dieser Schritt natürlich.

Wenn der Anbieter – wie zu vermuten wäre – auf dem neuen Veranstaltungsort und –preis besteht, können Sie den Vertrag nach § 626 BGB aus wichtigem Grund kündigen (ebenfalls nachweislich per Einwurf/Einschreiben).


Berufen Sie sich in der Kündigung auf den inakzeptablen Veranstaltungsort und die nicht vereinbarte Preissteigerung.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Mack
Rechtsanwalt



ANTWORT VON

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