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Wortlaut


26.11.2005 14:57 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Es geht um eine schriftliche Bestätigung, die kurz vor dem Tode eines schwerkranken Schuldners von einem Zeugen geschrieben wurde. Dem Zeugen ist bei Abfassung der Bestätigung bekannt, dass der Schuldner nur noch kurze Zeit leben wird. Es handelt sich um einen Jahre zurückliegenden Sachverhalt.

Die Bestätigung dieses Zeugen wird von mir in Frage gestellt, da ich meine, dass der Wortlaut dieser Bestätigung eindeutig darauf hinweist, dass das Schriftstück nicht vor, sondern nach dem Tode des Schuldners aufgesetzt worden ist.

Es finden sich Formulierungen wie „Zwischen Schuldner und Gläubiger war genau besprochen, dass...."

Und: „In meiner Anwesenheit hatte der Schuldner mit der Werkstatt vereinbart, dass……….."

Sprechen insbesondere „war“ und „hatte“ nicht eindeutig dafür, dass ich recht habe und die Bestätigung nach dem Tode geschrieben sein muss ?
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Vermutung kann richtig sein, sie muß es aber nicht.

Offenbar hat der Zeuge doch nicht ein just im Zeitpunkt der schriftlichen Fixierung ablaufendes Geschehen festgehalten, sondern sich vielmehr zu Begebenheiten geäußert, die im Zeitpunkt der Abfassung der schriftlichen Bestätigung bereits in der Vergangenheit lagen, so dass er sich schon allein deshalb der Vergangenheitsform bedienen mußte.

Daraus läßt sich dann aber keinesfalls zwingend schlußfolgern, dass der Schuldner im Zeitpunkt der Abfassung der Bestätigung durch den Zeugen schon tot gewesen sein muß.

Ich hoffe, ich habe Ihnen dennoch weiterhelfen können.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt
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