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Wohnwagenkauf -Wertminderung


| 23.05.2005 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Am 24.02.2005 kaufte ich einen Wohnwagen Tabbert Puccini als Neuwagen auf der Camping Messe in Essen.Dieser Wagen war dort als Vorführwagen ausgestellt.Mir wurde versichert, das sei ein Neuwagen und nur auf der Messe in Essen ausgestellt.Nach mehr als 30 festgestellten Mängeln nach der Abnahme mit mehrmaligen Fahrten zum Händler zwecks Beseitigung der Mängel glaubte ich nicht mehr an die Story "Neuwagen".Ich stellte fest, daß der Wagen am 24.August 2004 produziert wurde und Ende 2004 an den Händler ausgeliefert wurde.Mein Verdacht ist, daß dies ein Prototyp ist,weshalb ich Wertminderung geltend machen will in Höhe von 1.000,00 €.Angeboten wurden mir 250,00 € als Ausgleich für die mehrmaligen Fahrten zum Händler zwecks Schädenbeseitigung.Die Schäden wurden ordnungsgemäß beseitigt.Ist diese Wertminderung berechtigt???

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie eine Sache kaufen (zum Beispiel einen Wohnwagen), die mit Mängeln behaftet ist, dann haben Sie gegen den Verkäufer zunächst einmal nur einen Anspruch auf Nacherfüllung, also auf Lieferung einer mangelfreien Sache oder auf Nachbesserung der mangelhaften Sache. Sämtliche Kosten, die Ihnen durch die Nacherfüllung entstehen (Fahrtkosten, Portokosten etc.), hat der Verkäufer zu tragen. Wenn die Nacherfüllung erfolgreich war, also die Sache vom Verkäufer in einen mangelfreien Zustand versetzt worden ist, dann haben Sie keine weiteren Gewährleistungsrechte mehr. Sie können also insbesondere den Kaufpreis nicht mehr mindern.

Anders wäre die Sachlage zu beurteilen, wenn der Wohnwagen, den Sie gekauft haben, auch jetzt noch nicht in einem mangelfreien Zustand wäre, weil er als Neuwagen verkauft wurde, aber tatsächlich kein Neuwagen ist. Aus Ihrer Schilderung kann ich jedoch nicht den Schluss ziehen, dass Ihr Wohnwagen kein "Neuwagen" war. Als "Neuwagen" bezeichnet die Rechtsprechung einfach ein "fabrikneues" Fahrzeug, also ein unbenutztes Fahrzeug, dessen Produktionsdatum noch nicht allzulange zurückliegt und dessen Modell nach wie vor unverändert weitergebaut wird. Dies scheint bei Ihrem Wohnwagen der Fall zu sein, Gegenteiliges müssten Sie beweisen. Auch insofern dürfte Ihnen also kein Minderungsrecht zustehen.

Nach meiner Einschätzung sollten Sie daher das Angebot des Verkäufers zur Zahlung von 250,00 EUR annehmen, es sei denn, Ihnen sind durch die Fahrten noch höhere Kosten entstanden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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