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Wohnvorteilanrechnung fürs eigene Haus


| 24.05.2007 21:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich habe vor einigen Jahren ein Haus von meinem Vater geschenkt bekommen, dieses wurde von mir ausgebaut.Ich stehe seitdem für Haus und Grundstück im Grundbuch mit dem Vermerk das mein Vater das Vorkaufsrecht hat.Ich habe dann geheiratet und wurde nach 7 Jahren geschieden ohne irgendwelche Unterhaltsforderungen oder ähnliches.Ich heiratete kurz darauf noch einmal und lebe nun leider wieder in Trennung nur diesmal läuft alles etwas anders ab.Ich habe mit meiner Frau einen Zugewinnausgleich vereinbart mit dem sie sich schriftlich einverstanden hat. Nun fordert ihr Anwalt Trennungsunterhalt.Der Anwalt hat bei der Unterhaltsberechnung einen Wohnvorteil von 500,00€ angesetzt für ein Haus welches schon vor der Eheschliessung mir gehörte.Ist das OK?
24.05.2007 | 22:08

Antwort

von


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Großfriedrichsburger Straße 13
81827 München
Tel: 089 4306522
Web: www.Gabriele-Koch.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Bei der Unterhaltsberechnung ist es irrelevant, ob das Eigenheim erst während der Ehe angeschafft wurde, oder schon vorher vorhanden war. Entscheidend ist, dass es die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt hat, dass die Familie mietfrei im eigenen Haus gelebt hat und dass derjenige, der nach der Trennung im Haus bleibt, Kosten für eine Mietwohnung erspart.

Deshalb wird bei der Berechnung des anrechnungsfähigen Einkommens der Wohnwert in Höhe der objektiven Marktmiete (ohne Nebenkosten) als Einkommen berücksichtigt, soweit dieser die absetzbaren Hausbelastungen übersteigt BGH FamRZ 2000, 351 ff.

Grundsätzlich ist es also richtig, dass der Wohnwert angesetzt wird. Ob auch der Betrag von 500 EUR zutreffend ist, kann nicht beurteilt werden.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 25.05.2007 | 05:36

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort sie hat mir auf jeden Fall schon etwas weitergeholfen.Ist es denn möglich das Haus an meinen Vater zu verkaufen,wie schon mitgeteilt hat er das Vorkaufsrecht laut Grundbuch,und das ich nach dem Verkauf als Mieter in dieses Haus einziehe???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.05.2007 | 08:19

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie das Haus verkaufen und fortan zur Miete wohnen, fällt kein Wohnvorteil mehr an, d.h., der Unterhaltsanspruch würde sich reduzieren.

Das sollte aber gut überlegt sein, schon deshalb weil es ggf. zu steuerlichen Nachteilen führt. Möglicherweise gibt es ja weniger einschneidende Gründe, den Unterhaltsanspruch zu reduzieren oder zeitlich zu begrenzen, z.B. wegen kurzer Ehedauer oder Erwerbsobliegenheit Ihrer Frau.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin

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